ORF im ersten Quartal 2012 finanziell über Plan

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nachdem der ORF bereits bei seinem Jahresergebnis für 2011 besser als geplant abgeschnitten hatte, scheintt sich der Trend fortzusetzen. Auch im ersten Quartal 2012 lag der TV-Veranstalter trotz gesunkener Werbeerlöse finanziell über Plan.

Nach Abschluss der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres stand beim ORF ein Plus in Höhe von 3,7 Millionen Euro, berichteten ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl im Vorfeld der Sitzungen des ORF-Finanzausschusses sowie des ORF-Stiftungsrates, wie aus Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA vom Mittwoch hervorging.

Allerdings habe der ORF mit seinen Werbeerlösen aufgrund der Verunsicherung an den Finanzmärkten mit 9,1 Prozent unter Plan gelegen. Die Werbeeinnahmen lagen bei 4,9 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EGT) des ORF soll mit 3,7 Millionen Euro besser ausgefallen sein, als geplant.
 
ORF-Chef Wrabetz und Finanzdirektor Grasl erwarten, dass die österreichische Sendeanstalt bis zum Jahresende den Finanzplan erfülle. Die geplanten Senkungen bei den Personalosten müssten aber noch mit dem Betriebsrat verhandelt werden.
 
Im Geschäftsjahr 2011 erreichte der TV-Veranstalter ein Konzern-EGT von 11,4 Millionen Euround lag damit mit 3,6 Millionen Euro über Plan gelegen. DieUmsatzerlöse des ORF-Konzerns beliefen sich im vergangenen Jahr auf924,1 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 920,4 Millionen. Allein mit der Kürzung von Personalstellen seien die Personalkosten seit 2009 um 40 Millionen Euro gesenkt worden, hieß es im März. [rh]

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