Pläne für Bertelsmann-Börsengang reifen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Bertelsmann-Minderheitsgesellschafter Groupe Bruxelles Lambert GBL hat entschieden, den größten Medienkonzern Europas auf den Finanzmarkt zu bringen.

Wie GBL mitteilte, soll der Börsengang erfolgen, wenn die „Bedingungen günstig sind“.

GBL möchte durch einen Börsengang seine 25,1 Prozent-Anteile an Bertelsmann loswerden. Diese Möglichkeit eines Ausstiegs über die Börse hatte sich die belgische GBL vertraglich zusichern lassen. Der frühestmögliche Zeitpunkt einer Listung an der Börse ist nach früheren Vereinbarungen mit den Bertelsmann-Eigner Ende Mai 2006.
 
Der 25,1-Prozent-Anteil an Bertelsmann war im Jahr 2001 im Zuge der Übernahme des in Luxemburg beheimateten Fernsehkonzerns RTL Group an GBL gegangen. Die restlichen Anteile an der Bertelsmann AG halten die Familie des Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn (17,3 Prozent) sowie die Bertelsmann-Stiftung (57,6 Prozent). Bei einem Verkauf der Beteiligung vor einem Börsengang hat sie ein Vorkaufsrecht.
 
Zwar hat sich Bertelsmann über eine längere Zeit auf einen Börsengang vorbereitet, noch vor Wochen aber erweckte das Unternehmen nicht den Anschein, einen Börsengang in naher Zukunft ernsthaft in Betracht zu ziehen. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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