„Pokemon“-Fieber auch im Auswärtigen Amt ausgebrochen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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In Deutschland grasiert das durch „Pokemon Go“ ausgelöste Sammel-Fieber nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in deutschen Ministerien.

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Seit mittlerweile knapp drei Wochen wird auch Deutschland von einem hartnäckigen Fieber geschüttelt, das Millionen Bürger in seinen Klauen hält: Das Spiel „Pokemon Go“, der jüngste Geniestreich von Nintendo, mit dem der Konzern gut zwanzig Jahre nach der dem ersten Hype die nächste große „Pokemon“-Welle ausgelöst hat. Seitdem sieht man bundesweit Menschen mit starrem Blick auf ihr Smartphone durch die Städte, Parks und Wälder ziehen, immer auf der Suche nach den kleinen Taschenmonstern, die es zu fangen gilt. Dabei bringen sich die eifrigen Jäger gern auch selbst mal in Gefahr.

Doch dieses Fieber hat nicht nur die Bevölkerung erfasst, sondern grasiert mittlerweile auch in den deutschen Ministerien. So ist etwa das Auswärtige Amt auf den Geschmack gekommen und hat seine Mitarbeiter entsprechend auf die Jagd geschickt: „Alle Pokémon im Auswärtigen Amt sind gefangen + an das Innenministerium übergeben“, twitterte die Behörde am Montagnachmittag.
 
Die Kollegen vom Bundesministerium des Innern bedankten sich auch direkt für das Engagement des Auswärtigen Amtes. Vor allem in der Ferienzeit, wo viele Mitarbeiter ihren Urlaub genießen, könne die Behörde helfende Hände gut brauchen.
 
Mit „Pokemon Go“ hat sich Nintendo erstmals in die Welt der Smartphone-Spiele gewagt und direkt einen richtigen Coup gelandet. Ziel der App ist es, möglichst viele „Pokemon“ zu fangen. Dafür bewegt sich der Spieler aber nicht wie in den bisherigen „Pokemon“-Spielen durch eine fiktive Welt, sondern durch seine reale Umgebung. Ob in der Stadt, der Nachbarschaft oder den eigenen vier Wänden – überall können Sammler auf die kleinen Monster treffen und sie dann im Spiel fangen.
 

Unsere #PokémonGo-Jäger waren erfolgreich: Alle #Pokémon im @AuswaertigesAmt sind gefangen+an @BMI_Bund übergeben. pic.twitter.com/1Arbo6UMAh



— Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) 1. August 2016

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