Premiere mit Nettoverlust von 80 Millionen Euro (Update)

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Der Nettoverlust der Pay-TV-Plattform Premiere beträgt für das erste Jahresquartal 80 Millionen Euro.

Im ersten Quartal 2009 erzielte Premiere einen Gesamtumsatz von 232,7 Millionen Euro, berichtet der Medienkonzern heute in einer Pressemitteilung. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 231 Millionen Euro. Die operativen Aufwendungen lagen mit 262,5 Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahres (Q1 2008: 228,1 Millionen Euro).

Der Kostenanstieg resultierte in erster Linie aus Sondereffekten im Vorjahresquartal in Höhe von 16,3 Millionen Euro, die im ersten Quartal 2009 nicht auftraten, sowie aus Restrukturierungskosten von 9,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2009.
 
Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) lag bei minus 29,8 Millionen Euro (Q1 2008: plus 2.9 Millionen Euro), der Konzernverlust betrug 80,0 Millionen Euro (Q1 2008: 28,1 Millionen Euro).

Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2009 einen operativen Cash-Flow vonminus 14,2 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es minus 45,9 Millionen Euro). Die Nettoverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des ersten Quartals auf 313,4 Millionen Euro (Q4 2008: 318,1 Millionen Euro).
 
Zum 31. März 2009 zählte Premiere 2,371 Mio. direkte Abonnenten. Das sind 28 000 weniger als zum Jahresende 2008. Damals waren es 2,399 Millionen. Die Zahl der Kunden für das auslaufende Premiere Flex-Angebot sank im Berichtszeitraum um 17 000 auf 68 000. Die Kündigungsquote ging gegenüber dem Vorquartal (Q4 2008: 22,9 Prozent) leicht auf 22,4 Prozent zurück. Der Programm-ARPU stieg um knapp einen Euro von 23,86 Euro im vierten Quartal 2008 auf 24,85 Euroim ersten Quartal 2009. [ar]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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