Premiere und Betandwin wollen Hand in Hand gehen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Gemeinsam Sportwetten im Fernsehen anbieten – diese Ambition teilen der Bezahlsender Premiere und der Online-Wettanbieter Betandwin und prüfen eine Kooperation und Anteilsbeteiligung.

Betandwin soll mit 25 Prozent am Premiere-Kanal Premiere Win beteiligt werden.

Einen Antrag für dieses Joint Venture hat Premiere bereits beim Bundeskartellamt eingereicht. Dies berichtet das Fachmagazin „werben und verkaufen“ in seiner aktuellen Ausgabe.
 
„Die Verhandlungen laufen noch“, erklärt Marcus Meyer, Director Betandwin Deutschland. Premiere sei einer von mehreren potenziellen TV-Partnern. Allerdings bleibe das Pay-TV-Unternehmen auch nach dem Verlust der Bundesliga-Rechte als Partner attraktiv. Der Sender verfüge „mit den Champions-League- und WM-Rechten immer noch über ein höchst attraktive Rechte-Portfolio“, so Meyer.
 
Wie Premiere planen auch andere Sender den Einstieg ins Wettgeschäft. Die Kölner RTL-Gruppe hat ein Joint Venture mit dem Wiener Buchmacher Starbet Holding beim Kartellamt angemeldet. So hätte die TV-Gruppe Zugriff auf eine österreichische Privatwettlizenz könnte mittelfristig selbst Wetten anbieten.
 
Hintergrund der Aktivitäten ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das voraussichtlich im März fallen wird. Beobachter erwarten von dem Karlsruher Richterspruch eine Liberalisierung des Wettmarkts und einen mittelfristigen Fall des staatlichen Glücksspielmonopols. [mg]

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