Premiere will exklusive Fußballrechte

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Unterföhring/ Hamburg – Der Bezahlsender Premiere verhandelt mit dem Spartenkanal Eurosport, um die Champions League und auch die Bundesliga präsentieren zu können.

Nach Informationen der Welt gaben die Unternehmen dazu keine klaren Dementi ab. Laut Premiere-Sportvorstand Hans Mahr habe es Premiere nicht eilig: „Es gibt drei Möglichkeiten: Den Kauf eines Senders, die Neugründung oder die Kooperation mit einem existierenden.“ Hat Premiere das Problem bis zum April 2006 nicht gelöst, kann es die Free-TV-Rechte der Champions League wieder an den Europäischen Fußball-Verband Uefa zurückgeben.
 
Bislang galt die erste Option laut Welt als die wahrscheinlichste. Während das Deutsche Sport-Fernsehen (DSF) – der Wunschkandidat – wohl weit mehr als die von Premiere erhofften 180 Millionen Euro kosten dürfte, ist die Umwandlung von Spartensendern wie Tele 5 zum Sportsender wohl nur schwer bis zum Frühjahr zu bewerkstelligen. Der Kauf eines Senders, so hört man aus Unternehmenskreisen, würde wohl aus Marketinggründen mehr Sinn machen, als der Kauf von Übertragungsfenstern. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL), die die Ausschreibung der Senderechte für Ende September beschloss, will sich da nicht einmischen und abwarten, was für die Pakete geboten wird. Vor Januar/Februar wird bei Premiere nicht mit einem Verhandlungsergebnis gerechnet.“Ich bin sehr optimistisch“, so Mahr, „dass die Liga trotz versteht was sie an uns hat – ihren treuesten Kunden.“[mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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