Regisseur Oliver Storz: Anspruchsvoller TV-Film ist nicht totzukriegen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Dortmund – Kult-Regisseur Oliver Storz Storz glaubt an den anspruchsvollen Fernsehfilm – der wachsenden Konkurrenz durchFußball-Übertragungen zum Trotz.

Das erklärte er im Gespräch mit der in Dortmund erscheinenden Westfälischen Rundschau (Mittwochsausgabe). „Man wird möglicherweise neue Formen finden müssen“, erklärte Storz, „auch wenn das gute, alte Fernsehspiel früher das Aushängeschild des deutschen Fernsehens war. Darum hat uns ganz Europa beneidet. Nein, ich glaube, der anspruchsvolle Fernsehfilm ist auch künftig nicht totzukriegen.“
 
Im Übrigen ist Storz stolz darauf, dass er sich beim Fernsehen einen Freiraum schaffen konnte. Kritisches Fernsehen sei für ihn für keine Frage des Müssens und Dürfens gewesen. „Ich habe mir im Laufe der Jahrzehnte eine Nische bauen können – mir reden sie (die Verantwortlichen, Red.) nicht rein.“ Storz erklärte, er sei zufrieden mit der ARD als seinem Hauptauftraggeber.
 
Für die Toleranz der Programmmacher hat Storz eine schlichte Erklärung: „Der Freirraum hat damit zu tun, dass die Verantwortlichen wussten, den Storz können wir machen lassen, mit dem fallen wir nicht auf die Schnauze.“
 
Oliver Storz wird am Donnerstag 80 Jahre alt. Bereits am Mittwoch feiert ihn das Erste um 20.15 Uhr mit demFilm „Die Frau, die im Wald verschwand“. [mg]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Regisseur Oliver Storz: Anspruchsvoller TV-Film ist nicht totzukriegen Was soll er auch sagen. Ohne ZDF und ARD würde er wohl am Hungertuch nagen
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