Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Bezahlanbieter Sky hat die Bundesliga-Saison mit einem Rekordwert abgeschlossen. Durchschnittlich 1,03 Millionen Zuschauer schalteten die Sky-Konferenz und alle neun Einzelspiele insgesamt ein.

Diese Einschaltquoten bescherten Sky nach Informationen des Pay-TV-Anbieters vom Wochenende am Samstag einen Marktanteil von 2,7 Prozent. Die höchste Reichweite wurde zwischen 17.10 Uhr und 17.15 Uhr gemessen. In der Zeit schalteten 1,16 Millionen Zuschauer ein. Dies sei das beste Resultat seit Beginn der AGF-Ausweisung im April (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Die bisherige Spitzenposition belegte der 29. Spieltag mit 1,00 Millionen Zuschauern vor dem 33. Spieltag mit 0,98 Millionen Fans.
 
Erfolgreichstes Einzelfeed sei erwartungsgemäß die Sky Konferenz mit insgesamt 0,72 Millionen Zuschauern gewesen, gefolgt von der Partie FC Bayern gegen den VfB Stuttgart mit 0,15 Millionen Hobby-Kickern.

Auch die Zusammenfassung des Spieltags fand bei den Sky-Zuschauern Anklang: „Sky90 Extra“ mit Moderator Patrick Wasserziehr und den Gästen Franz Beckenbauer, Andi Möller und Sportbild-Redakteur Matthias Brügelmann sahen 0,37 Millionen Zuschauer.
 
In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam der Pay-TV-Anbieter auf 3,0 Prozent Marktanteil. Bei den Männern der Zielgruppe erreichte Sky sogar eine Sehbeteiligung von 4,1 Prozent. In der Zielgruppe der 20- bis 59-Jährigen schalten 3,5 Prozent aller Zuschauer ein, bei den Männern waren es 4,8 Prozent.
 
Seit Beginn der offiziellen Ausweisung der Sky-Quoten in der AGF erreichte der Abo-TV-Sender in der Zielgruppe der 20- bis 59-jährigen Männer einen durchschnittlichen Marktanteil von 15,1 Prozent und sei damit am Samstagnachmittag – zur Bundesliga-Zeit – in dieser Zielgruppe klarer Marktführer. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Männer belegte der Pay-TV-Anbieter mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 14,6 Prozent nach Unternehmensangaben ebenfalls den ersten Platz. In der Gesamtzielgruppe der 14- bis 49-jährigen belege Sky mit 10,0 Prozent Rang zwei hinter RTL.
 
In der Hitliste der Top-Einzelspiele belegte die Partie Bayern München gegen Bayer Leverkusen (30. Spieltag) mit 0,71 Millionen Zuschauer die Spitzenposition, gefolgt von der Begegnung Bayern München gegen Schalke 04 (32. Spieltag) mit 0,66 Millionen Zusehern. Auf Rang drei folgte Werder Bremen gegen Schalke 04 (30. Spieltag) mit 0,58 Millionen Fans. Position fünf sicherte sich die Partie Dortmund gegen Freiburg (30. Spieltag) mit 0,56 Millionen Zuschauern. Das Spiel des neuen Deutschen Meisters am 31. Spieltag in Gladbach verfolgten 0,55 Millionen Zuschauer.
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17 Kommentare im Forum

  1. AW: Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale War ja wieder typisch Sky, dass die das Bayernspiel, welches quasi bedeutungslos war, in HD zeigten. Die hätten 20:0 gewinnen können und trotzdem nicht den zweiten Platz erreicht, wenn Leverkusen punktet. Aber wie gesagt, typisch Sky.
  2. AW: Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale Viel intressanter sind die niedrigen Zuschauerzahlen insgesamt. Unter 1 Mio. Zuschauer/Spieltag ist recht mager, besonders bei den X*100 Mio. Euro für die Bundesligarechte. Allerdings wird ja nur die sog. "werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Männer" betrachtet. Was passiert eigentlich, wenn 5 Mio. Rentner ein Sky-Abo haben???
  3. AW: Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale Dann wäre Sky in den schwarzen Zahlen. Juergen
  4. AW: Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale Was dann ja eindeutig heißt, daß fast 2/3 der zahlenden Kundschaft die Bundesliga nicht im geringsten interessiert, trotzdem Sky aber jetzt mehr Geld dafür zahlen will/soll und deshalb den übrigen knapp 65% der Sky-Abonnenten mit Einsparungen vor das Schienbein tritt. Auch eine Möglichkeit, seine Abonnenten rauszuekeln, neben einigen anderen.
  5. AW: Rekordquoten für Sky zum Bundesliga-Finale Und wenn man dann noch bedenkt, dass die BL im Fussball- und Sportpaket zu sehen ist, weiss man wieviele wirklich zusätzliches Geld für das schauen von Fussball im TV ausgeben wollen/können. Im Schnitt unter 1 Mill. Und Deutschland ist ja ein Fussballland. Benachteiligt sind hier die Jugendlichen und Kinder, welche nicht schauen können, weil das Geld nicht vorhanden ist
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