Saban: „Ich liebe das Bundeskartellamt“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Kurz angebunden gibt sich Haim Saban nach der Bekanntgabe der Beteiligung von KKR/Permira an ProSiebenSat.1, macht aber keinen Hehl aus seiner Freude über die Entscheidung der Kartellwächter.

Zu den Geboten der anderen Interessenten an dem Münchener TV-Konzern wollte Saban keine Aussagen machen. Insider sprechen davon, dass andere Gebote höher gewesen sein sollen als das von KKR und Permira.

Ebenso wenig sagen derzeit Vertreter aus den Managements von ProSiebenSat.1 und den neuen Investoren über die erwarteten Synergieeffekte einer Zusammenführung mit SBS Broadcasting. Klares Ziel ist aber, in Europa die Nummer 1 auf dem TV-Markt zu werden. „Wir haben jetzt sehr solide Fundamente für weiteres Wachstum“, erklärt Guillaume de Posch, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG. Entlassungen wird es deshalb nicht geben.
 
Die geplante Internationalisierung soll mit dem bestehenden Management erreicht werden. De Posch wird auch weiterhin am Steuer von ProSiebenSat.1 sitzen. „Es wird eine spannende Zeit“, so der Belgier. Neben dem osteuropäischen, skandinavischen und deutschsprachigen Markt interessieren sich KKR und Permira für wachstumsstarke Märkte, ohne sich bislang auf Länder festlegen zu wollen. Durch die Zusammenführung von SBS und ProSiebenSat.1 entstünde ein Fernsehkonzern mit 23 TV-Programmen. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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