Sendekonzept für Olympia: ARD und ZDF setzen auf Livestreams

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Insgesamt 740 Stunden wollen ARD und ZDF im Februar 2014 von den olympischen Winterspielen in Sotschi übertragen. 500 Stunden Sport werden dabei allerdings nur im Netz zu sehen sein, denn anstatt auf die Spartensender auszuweichen setzen die Rundfunkanstalten wieder auf Livestreams.

Für die Übertragung der Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi setzen die beiden übertragenden Rundfunkanstalten ARD und ZDF zum wiederholten Male auf umfassende Livestreams im Netz, um einen Großteil der Wettbewerbe zu zeigen. Wie die ARD mitteilte, sollen insgesamt 740 Stunden Sport anlässlich der Spiele übertragen werden. Nur 240 davon werden jedoch auf den beiden Hauptsendern das Erste und ZDF übertragen. Für die restlichen 500 Stunden sollen im Netz mehrere kommentierte Livestreams angeboten werden.

Noch vor drei Jahren, bei den letzten Olympischen Winterspielen in Vancouver, hatten ARD und ZDF die Übertragung zusätzlicher Wettbewerbe auf die Spartenkanäle ausgelagert, die in Deutschland auf allen TV-Verbreitungswegen zu empfangen sind. Bereits bei den Sommerspielen in London im letzten Jahr waren die Veranstalter statt dessen auf Livestreams im Netz ausgewichen. Dieses Vorgehen hatte für Kritik zahlreicher Zuschauer gesorgt, da diese für die Olympia-Berichterstattung plötzlich vom TV auf den PC ausweichen mussten.
 
Mittlerweile ist es bei ARD und ZDF jedoch üblich, bei sportlichen Großveranstaltungen auf Übertragungen via Livestream zu setzen. Ein ähnliches Sendekonzept kommt etwa bei den Übertragungen von Fußball-WM und -EM zum Einsatz. [ps]

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49 Kommentare im Forum

  1. AW: Sendekonzept für Olympia: ARD und ZDF setzen auf Livestreams Klasse. Olympia via PC/HbbTV mit meiner 2MB DSL Leitung. Danke ÖR!
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