SES Global: Entscheidung zu Verschlüsselung erst Mitte 2006

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Luxemburg – Astra, eine Gesellschaft der SES Global-Gruppe, prüft noch die Fortsetzung der Pläne für die Verschlüsselungsgebühr.

Presseberichten zufolge äußerte SES Global-Chef Romain Bausch am Montag, er rechne zur Jahresmitte mit einer Entscheidung, ob der Aufbau einer digitalen Vertriebsplattform für private Fernsehanbieter in Deutschland unter dem Arbeitstitel „Dolphin“ fortgesetzt werde.

SES plant unter anderem für RTL und ProSiebenSat.1 von 2007 an technisch anspruchsvolle Digitalprogramme über Satellit zu verschlüsseln und dafür eine Gebühr zu verlangen. Bisher gab es noch keine Zusage der großen deutschen Privat-TV-Gruppen RTL und ProSiebenSat.1.
 
Zudem ermittelt das Bundeskartellamt wegen des Dolphin-Projektes. Nach Informationen einer deutschen Nachrichtenagentur will SES erst im Sommer sehen, ob das Umfeld wirtschaftlich und von der Genehmigungsseite her positiv ist. Wenn nicht, sei es nur ein Versuch gewesen, den man jederzeit stoppen könne. SES wird eigenen Angaben zufolge bis zum Sommer rund zehn Millionen Euro für die digitale Vertriebsplattform ausgegeben haben.
 
Hier erfahren Sie alles über die Sat-Verschlüsselung von Astra. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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