Stasi-Verdacht bei Ex-Tagesschau-Chef

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Hamburg – Der ehemalige Chefredakteur von ARD-Aktuell, Bernhard Wabnitz, steht im Verdacht, für das Ministerium für Staatssicherheit gearbeitet zu haben. Wabnitz selbst bestreitet die Vorwürfe.

Wabnitz soll Berichten der „Welt-Online“ zufolge unter dem Decknamen „Junior“ der Stasi Informationen zugespielt haben. Die Birthler-Behörde hat den Bericht inzwischen bestätigt. Wabnitz soll den Akten zufolge von einem ostdeutschen IM angeworben worden sein.

Eine handschriftliche Verpflichtung oder Berichte, die Wabnitz verfasst habe, liegen jedoch nicht vor. Wabnitz selbst hat in einer ersten Stellungnahme jegliche Kontakte zur Staatssicherheit abgestritten. Weiterhin kündigte Wabnitz an, seine Persönlichkeitsrechte mit allen Mitteln zu verteidigen. Wabnitz hat bereits heute eine einstweilige Verfügung gegen den Axel Springer Verlag erwirkt und nannte den Verdacht einen „Skandal“.
 
Wabnitz war von 1999 bis 2005 erster Chefredakteur bei ARD-aktuell („Tagesschau“, „Tagesthemen“) und ist seit 2006 ARD-Studioleiter und Korrespondent in Rom. [mth]

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