Studie: Smartphone ist zum wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Obwohl erst zehn Jahre alt, ist das Smartphone der Mittelpunkt vieler Innovationen. Die aktuelle Trendstudie der Bitkom verrät mehr.

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Berlin (dpa) – Das Smartphone steht im Mittelpunkt zahlreicher Innovationen in der Unterhaltungsindustrie. Zehn Jahre nach seiner ersten Präsentation hat es sich aber auch zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Nach Angaben des Bitkom stehen rund 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland in Zusammenhang mit dem Smartphone, der Umsatz beläuft sich in diesem Jahr voraussichtlich auf 45 Milliarden Euro. Der Digitalverband stellte am Mittwoch zum Start der IFA in Berlin gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft Deloitte in Berlin ihre Trendstudie vor.

Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen inzwischen ein Smartphone. „So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert“, sagte Klaus Böhm von Deloitte. Innerhalb nur eines Jahrzehnts sei das Smartphone von einem Nischenprodukt zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Der deutsche Smartphone-Markt erzielt demnach im laufenden Jahr mit einem Volumen von 9,77 Milliarden Euro voraussichtlich einen höheren Umsatz als die gesamte klassische Unterhaltungselektronik.
 
Das Smartphone habe sich zu einem Universalgerät entwickelt und stoße auch in anderen Branchen entscheidende Entwicklungen an, sagte Bitkom-Experte Timm Lutter. Wie von Freitag an auf der IFA zu sehen sein wird, gibt es inzwischen eine Vielzahl von Geräten, die sich über das Smartphone vernetzten und steuern lassen. Nach Prognosen von Deloitte dürften Medienhäuser, Online-Konzerne und Händler künftig vom Smartphone-Ökosystem am meisten profitieren.

[dpa]

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2 Kommentare im Forum

  1. Vor 10 Jahren wurde vielleicht das iPhone präsentiert - das war aber nicht das erste Smartphone. 10 Jahre iPhone: Das erste Smartphone war ein Nokia - Wirtschaft - Tagesspiegel "Obwohl in der heutigen Form erst 10 Jahre alt...." könnte man stehen lassen
  2. Der Nokia Communicator wurde allerdings noch alleine über Tasten bedient, wodurch seine Internet-Funktionen speziell darauf optimierte Websites brauchte (WAP). Mit dem iPhone kam dann der Touchscreen in diese Geräte, durch die so gut wie jede klassische Website darüber verwendet werden konnte (außer Plugins und Sachen mit mouseover-Effekt). Erst damit ist das Mobile Internet und eben auch diese Geräteklasse zu einem Massenprodukt geworden.
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