Tele Columbus soll übernommen werden

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© Tele Columbus
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Die Kublai GmbH will den Kabelnetzbetreiber für 3,25 Euro je Aktie übernehmen, wie Tele Columbus am Montag mitteilte.

Die Bieterin ist eine Gesellschaft von Morgan Stanley Infrastructure Partners. Angestrebt sei eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie. Die Annahmefrist des Angebots soll sechs Wochen betragen. Mit dem Abschluss werde im zweiten Quartal 2021 gerechnet, teilte Tele Columbus weiter mit. Vorstand und Aufsichtsrat von Tele Columbus begrüßten das Übernahmeangebot.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung soll am 20. Januar zudem eine Bezugsrechtskapitalerhöhung in Höhe von 475 Millionen Euro auf den Weg gebracht werden. Kublai hat den Angaben zufolge den Kapitalerhöhungsbetrag bei Erfolg des Übernahmeangebots garantiert.

United Internet unterstützt das Angebot und will bei Erfolg des Übernahmeangebots seinen circa 29,90 Prozent-Anteil an Tele Columbus an Kublai abgeben. Am Freitag hat die Aktie mit einem Plus von fast 10 Prozent auf 2,87 Euro geschlossen.

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  • TeleColumbus_2: © Tele Columbus

16 Kommentare im Forum

  1. Hat sich am Ende doch einer Dummer gefunden. Schade das es kein Anbieter ist wie 1&1 und Co. der wenigstens Pakete Anbieten kann mit Handy Internet und TV. Das schaut nicht so aus als würde sich was für den Kunden ändern leider und selbstverständlich begrüßen es alle! Gerade nun wo das gesetzt mit der Kabelpflicht gekippt wird und 1&1 damals das Geld ausgegangen wäre mit den 5G Frequenzen durch die Telecolumbus Aktien ist es ein Segen für alle Aktionäre.
  2. Was heißt ein Dummer. Das ist ein Aktienspekulant hinter dem letztlich Morgan Stanley steckt. Oder zu Deutsch, eine Heuschrecke. Vodafone wäre unter diesen Umständen um Welten besser gewesen. Die kommen dann wenigstens noch vom Fach.
  3. Nix Neues für Telecolumbus. Jene wurden doch schon immer von Heuschrecken dominiert. United Internet wird sicher das Geld für deren Anteil gut gebrauchen können. Vielleicht klappts dann etwas besser mit eigenen Mobilfunknetz. Und für Telecolumbus heißt es dann sicher wieder einmal: "A.schbacken" zusammen kneifen, "sich schick machen" (mit allen drum und dran) für den neuen Eigner, der dann, nachdem er das Unternehmen ausgesaugt hat, jenes wieder ausspeit, nein weiter verkauft. Ob da noch Geld für hier und da dringend erforderlichen Netzausbau da ist, darf bezweifelt werden. Trotz allem, Kopf hoch, auch wenn er schon im Sande steckt. Frohe Weihnachten Telecolumbus.
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