Verkauf von Werbespots für WM läuft schleppend

0
9
Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
Anzeige

Laut einem Bericht der Welt am Sonntag konnten ARD und ZDF erst rund zwei Drittel ihrer Sendeplätze für Werbespots absetzen.

Die Auslastung bei der ARD liegt bisher bei 70 Prozent, beim ZDF sieht es mit 60 Prozent noch schlechter aus.

„Das ist noch verbesserungswürdig“, gab Cristoph Lüken, Leiter der ZDF-Sportvermarktung, gegenüber dem Blatt zu. Dennoch setzt er fest darauf, „dass da noch Bewegung reinkommt“, weil sich auch bei den Olympischen Spielen die Werbeträger relativ spät entschieden hätten. Auch die ARD versucht Ruhe zu bewahren. Geschäftsführer Achim Rohnke, der für den Werbebereich zuständig ist, will zunächst abwarten und schließt deswegen Preissenkungen kategorisch aus: „“Wir haben marktgerecht kalkulierte Preise.“ gab Rohnke sich gegenüber der Welt am Sonntag kämpferisch. „Wir gehen fest davon aus, dass wir mit Beginn der WM ausverkauft sein werden.“
 
Weiter berichtete die WamS, dass das WM-Werbegeschäft beim Pay-TV-Anbieter Premiere besser läuft. Bei den Topspielen seien sogar drei Viertel der Werbeplätze bereits gebucht. Ein Grund für die größere Auslastung ist sicherlich der weitaus niedrigere Preis, die teuersten Sendeplätze kosten mit 33 000 Euro für einen 30-sekündigen Einspieler nur etwa ein Zehntel dessen, was die ARD verlangt.
 
Die Werbewirtschaft reagiert bisher recht zurückhaltend auf das Angebot der Sender, weil nicht sicher ist, wie lohnenswert Werbung während der WM eigentlich ist. Schließlich ist die Konkurrenz groß, dazu die exorbitanten Preise und zu aller Letzt noch die strengen Vorschriften der FIFA. Und das Risiko, im Werberummel während der WM unterzugehen, sei durchaus gegeben. [lf]

Bildquelle:

  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

Kommentare im Forum

Die Kommentarfunktion ist noch nicht aktiviert