Vodafone sammelt Geld für Unitymedia-Übernahme

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone will sich offenbar mithilfe einer Wandelanleihe Geld für die geplante Übernahme der Kabelnetze von Liberty Global besorgen.

Dabei sei die Rede von einer Höhe über mindestens drei Milliarden Euro, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Es könnte sein, dass Vodafone diesen Schritt bereits am Dienstag ankündigt.

Vodafone hatte im vergangenen Frühjahr angekündigt, in Deutschland die Kabelnetze von Unitymedia und deren Mutterunternehmen Liberty Global in Ungarn, Tschechien und Rumänien für insgesamt etwa 18,4 Milliarden Euro übernehmen zu wollen.
 
Die EU-Wettbewerbshüter haben bei der geplanten Übernahme auch Bedenken angemeldet. Der milliardenschwere Deal könne den Wettbewerb zwischen den sich verschmelzenden Unternehmen ausschalten und negative Folgen haben, teilte die EU-Kommission Mitte Dezember mit. Daher sei nun eine vertiefte Prüfung eingeleitet worden. Die EU-Kommission hat dafür 90 Arbeitstage Zeit. [dpa/fp]

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15 Kommentare im Forum

  1. Eine Wandelanleihe! Aha! Wenn man sich den Kauf nicht aus eigener Leistung leisten kann, sollte man lieber die Finger davon lassen.
  2. Nanu, die Hälfte der 130 Milliarden Dollar, die aus dem Jahr 2013 stammten schon alle? Jene waren aus dem Verkauf der Anteile von Verizon Wireless (zur Hälfte in bar). Zu viel geprasst und zu oft in die Schatulle gegriffen, bei irgend welchen danach erfolgten Übernahmen? Oder waren anschließend die Anleger zu raffgierig? Müsste doch Vodafone fast bar bezahlen können.... Aber ok, sich Geld beschaffen ist derzeit günstig, wegen der Zinspolitik. Und wer weiß, welchem Großanleger man damit einen Gefallen tut... Zumal in 6 Jahren kann viel passieren. Einschließlich ein anderer CEO... Dann seht mal zu...
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