ZDF: Nach Champions-League-Debakel setzt Umdenken ein

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Beim Poker um die Rechte an der Champions-League 2018/19 ging das ZDF leer aus. Jetzt will der Sender umdenken und mehr Sportpolitik sowie andere Sportarten ins Programm nehmen.

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„Für die Fußballfans ist die Verlegung der Champions League in das Pay TV eine schlechte Nachricht. Europäischer Spitzen-Fußball wird zu einem exklusiven Angebot für deutliche weniger Zuschauer als bisher“, sagte der ZDF-Intendant am Dienstag. An diesem Tag war bekannt geworden, dass der Sender beim Bieten die Rechte an Sky verloren hatte. 

Nun zieht das ZDF seine Konsequenzen daraus. Der „Rheinischen Post“ sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann: „Das ZDF wird weiter in interessante Sportrechte investieren, wenn sie auf dem Markt sind. Wir schauen, wie wir sportpolitische Themen stärker im Programm platzieren können und auch andere Sportarten – wie zum Beispiel Triathlon – aufscheinen lassen.“
 
Auch der DOSB-Vize Schneeloch meldete sich in der „Rheinische Post“ zu Wort. „Ich kann nur hoffen, dass das ZDF die dadurch eingesparten TV-Gelder stattdessen in die verstärkte Berichterstattung über die vielen attraktiven Sportarten von Handball über Basketball bis Eishockey investieren wird.“

[tk]

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53 Kommentare im Forum

  1. Da wird es kein Umdenken geben. Das Geld wird verbrasst und die nächsten Rechte werden auch nicht bekommen werden. ZUmindest vom internationalen Sport
  2. Dem ZDF kommen die eingesparten Gelder doch gelegen, um Renten und Pensionen finanzieren zu können: Horrende Rentenausgaben: Öffentlich-rechtliche Rentneranstalt
  3. Was versteht man unter "sportpolitischen Themen"? Staastpropaganda auch im Sport oder der xte Dopingbericht über Russland, oder,oder,oder... ?
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