Zehnder: „Berufung gegen einstweilige Verfügung möglich“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Tennenbronn – Im Mai hatte Premiere vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Zehnder wegen des Vertriebs patchbarer Receiver erwirkt. Der baden-württembergische Hersteller schließt eine Berufung gegen diese Entscheidung nicht aus.

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„Da das Gericht die Entscheidungsgründe seines Urteils in dem Verfügungsverfahren zwischen Premiere und Zehnder noch nicht dargelegt hat, ist noch nicht entschieden, ob die Zehnder GmbH gegen das Urteil in Berufung geht“, so Geschäftsführer Markus Schmidt gegenüber DIGITAL FERNSEHEN.

Schmidt wies auch darauf hin, dass bei dem Gerichtsverfahren wesentlich sei, dass es nur um Receiver gehe, die eine bestimmte Betriebssoftware hätten. Der Vertrieb von Receivern, auch mit gleicher Typ-Bezeichnung, die nicht die beanstandete Betriebssoftware enthielten, sei Zehnder auch weiterhin erlaubt. Den Restbestand der von dem Verfügungsverfahren erfassten Receiver sei bereits einem Gerichtsvollzieher übergeben worden.
 
Schmidts Angaben zufolge hat Zehnder auch ein entsprechendes Informationsschreiben an seine Kunden gerichtet. Außerdem habe man sich mit den Firmen in Verbindung gesetzt, die für Zehnder die Geräte produzieren und die die Software programmiert hätten. Dabei sei die sofortige Änderung der Software veranlasst worden. Den Kunden habe man danach angeboten, sämtliche bei diesen auf Lager befindlichen Geräte gegen Geräte mit der neuen Software ohne Emulatorfunktion auszutauschen. [fkr]

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3 Kommentare im Forum

  1. AW: Zehnder: "Berufung gegen einstweilige Verfügung möglich" Das liest sich ja so als sei an der Behauptung von Premiere, dass Receiver bereits mit Originalsoftware 'nen Emu drauf hatten, was wahres dran ist.
  2. AW: Zehnder: "Berufung gegen einstweilige Verfügung möglich" Klar ist da was dran! Ich habe selber mal zum Spass Ende letzten Jahres einen Edison gekauft, angeschlossen alles offen.
  3. AW: Zehnder: "Berufung gegen einstweilige Verfügung möglich" Wie doof muss man denn sein solche Geräte zu verkaufen. Ist ja kaum zu glauben was die sich da leisten. Nun müssen die Aufpassen, dass nicht auch noch Ihren Händlern und Kunden sie verklagen. Kann mir keiner erzählen, dass die Firma das nicht wusste was für eine Firmware in Ihrem Geräten ist. Mit Rausreden wird das sicherlich nix werden. Also so viel Dummheit gehört echt bestraft.
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