Zentrale ARD-Sendeabwicklung zieht nach Frankfurt/Main

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Ab Sonntag, dem 20. Februar 2005, wird das ARD-Gemeinschaftsprogramm „Das Erste“erstmals zentral vom neuen ARD-Sendezentrum beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt abgespielt.

Im Sommer 2004 hatten die ARD-Intendanten unter dem Vorsitz des NDR beschlossen, die Sendungen der einzelnen Rundfunkanstalten für „Das Erste“ nicht mehr dezentral auszustrahlen, sondern die bestehende Gemeinschaftseinrichtung beim Hessischen Rundfunk (hr), den ARD-Sternpunkt, mit der zentralen Sendeabwicklung zu beauftragen. Dies ist durch neue technische Entwicklungen möglich geworden.
 
„Mit der zentralen Sendeabwicklung nutzen wir in der ARD Synergie-Effekte und erreichen Einsparungen in Millionenhöhe“, erklärt hr-Intendant Dr. Helmut Reitze.
 
Ein Hauptgrund für die Wahl des Standorts Frankfurt ist die Tatsache, dass beim hr die Glasfaser-Übertragungsleitungen des 2003 komplettierten „Hybnets“ zusammenlaufen. Über dieses Hochleistungsnetzwerk sind die ARD-Sender miteinander verbunden. Die Sendeabwicklung wird zwar durch den Einsatz einer hochkomplexen, modernen Steuersoftware weitgehend automatisiert, doch werden die Abläufe von erfahrenen Mitarbeitern jederzeit überwacht. Um bei aktuellen Ereignissen schnell reagieren zu können, ist die Zentrale Sendeleitung von München direkt ins ARD-Sendezentrum nach Frankfurt gezogen. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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