RKI stellt regelmäßige Corona-Pressekonferenzen ein

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Das Robert Koch-Institut stellt seine regelmäßigen Pressekonferenzen zur Corona-Pandemie vorerst ein. Man wolle die Briefings künftig anlassbezogen veranstalten, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Donnerstag in Berlin.

Die Fallzahlen gingen glücklicherweise seit längerer Zeit zurück. Per Verteiler und auf der RKI-Webseite würden weiterhin Informationen bereitgestellt. „Wir stehen natürlich auch weiter für Presseanfragen zur Verfügung“, so Schaade.

Die Entscheidung sei von der Institutsleitung getroffen worden, erklärte Schaade. Sollten die Fallzahlen wieder steigen, könne es auch wieder Briefings geben. Das RKI hatte sich zunächst täglich den Fragen von Medienvertretern gestellt. Zuletzt fanden die Briefings zweimal pro Woche statt. Mehrere Journalisten kritisierten die Entscheidung in einer Fragerunde und bei Twitter.

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14 Kommentare im Forum

  1. Tja, wer seine Meinung ständig korrigieren muss, braucht auch gar nichts sagen bzw. hätte nie was sagen sollen.
  2. Genau so sieht es aus. Ich hoffe, dass jetzt alle geschnallt haben, dass die Bevölkerung diesen Blödsinn sowieso nicht ernst nimmt. Wenn selbst Kommunalpolitiker gegen die Kontaktverbote verstoßen und Gäste empfangen, wenn Eltern die trotzdem zur Arbeit müssen, gar nichts weiter übrig bleibt, als auf Omas/Opas/Onkel/Tanten usw zurückzugreifen, die Polizei und Ordnungsämter es gar nicht kontrollieren können, weil schlicht das Personal fehlt und die Zahlen der Infizierten und Toten nicht signifikant steigen, dann sollte der Spuk endlich vorbei sein und man aufhören mit diesem Kasperle Theater. Allein der Flop mit 500000 Nutzern der RKI App, bei 83 Millionen Menschen im Land, wo Erwachsene teils mehrere Smartphones haben, sollten dem RKI und den Laiendarstellern, die sich Journalisten oder Politiker nennen vor Augen führen, wie diese Gesellschaft darüber denkt. Digitalfernsehen hat im April um 333 Abos gebettelt. Dass nur knapp 300 Leute dazu bewegt wurden, dem zu folgen zeigt doch, dass auch diese Seite hier längst nicht mehr für voll genommen wird. In den Kommentarspalten aller etablierten Medien, wenn sie denn offen sind, überall Hohn und Spott. ARD Extra mit Interviews in Parks, wo die Leute, die interviewt werden, erzählen, man solle doch nicht die Wohnung verlassen. Aber selbst im Park stehen, wer nimmt sowas ernst? Und dann beleidigt man die Mehrheit der Menschen noch täglich mit Begriffen wie Verschwörungstheoretiker, neurechts usw. Das einzig gute an der Coronakrise ist, dass noch mehr Menschen aufwachen und das Kaspertheater nicht mehr lange mitmachen. Selbst Ministerpräsidenten rebellieren jetzt gegen Mutti, weil sie Angst haben, dass die Bevölkerung sie zum Teufel jagt.
  3. Fließtext. Unmöglich! Jedenfalls gehörst Du zu der Sorte "Verschwörungstheoretiker, neurechts usw". Das ist Fakt!
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