WDR: Schweini ist noch nicht aus dem Schneider

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Bastian Schweinsteiger als ARD-Experte
Bild: WDR/Max Kohr
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Die Untersuchungen zu möglicher Schleichwerbung des ARD-Experten Bastian Schweinsteiger sind noch nicht vollständig abgeschlossen.

„Wir sind bezüglich der Bewertung des Sachverhaltes weiter im Kontakt mit Bastian Schweinsteiger und seinem Management“, sagte eine Sprecherin des bei der Fußball-EM federführenden WDR. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler war aber zunächst am Dienstagabend im Sportstudio bei der EM-Partie Spanien gegen Italien weiterhin in seiner Funktion als Experte aktiv.

Schweinsteigers bisher letzter TV-Auftritt hatte für Diskussionen gesorgt, weil auf dem Twitter-Account des 36-Jährigen eine Werbebotschaft für eine Uhr abgesetzt worden war. Der ARD-Experte habe beim Spiel Ukraine gegen England „in der Halbzeitpause ohne unsere Kenntnis bei Social Media einen Post im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft“ veröffentlicht, hieß es in einer Mitteilung. Seit Montagnachmittag ist der Tweet nicht mehr abrufbar.

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  • schweinsteiger-ard-experte: WDR/Max Kohr

12 Kommentare im Forum

  1. Das ist aber auch ein pöser!!!!!!!!!!!! lasst den Schweini in Ruhe sonst bekommt das WDR Fernsehen überhaupt keinen Experten mehr.Das ist ja furchtbar was hier abgeht.
  2. Der Sender hat doch keine Wahl, sonst fällt es auf den Sender zurück. Du siehst doch bei der EM was los ist. Da kommt sogar in der ARD direkt nach dem Elfmeterschiessen Werbung für eine Fluglinie und noch irgendeinen Quatsch den ich schon wieder vergessen habe, und das eindeutig nach 20:00 Uhr. Da wird wahrscheinlich auf jede Sekunde geachtet, und wenn ein Sender Werbung sendet die nicht genehmigt ist, drohen wahrscheinlich dem Sender Strafen. So kann der nur klarstellen dass das in der Verantwortung eines bezahlten Experten lag. Denn ich gehe mal davon aus, der WDR wird Schweinsteiger schon ein Honorar zahlen. Und wenn er meint das wäre zu wenig und er müsse das durch eigene Werbung noch ein wenig aufbessern, dann soll er auch die Konsequenzen tragen. Werbung ist bei dieser EM ein größeres Thema als je zuvor, wie es scheint. Das dumme Auto welches den Ball bringt zeigt das schon deutlich...
  3. Wie lächerlich das ganze ist sieht man doch spätestens daran, dass die ARD unmittelbar nach dem letzten Elfmeter im Spiel Italien gegen Spanien für zwei, na sagen wir mal, nicht gerade im besten Ruf stehende Unternehmen, Werbespots unterbricht.
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