Rohde und Schwarz setzt auf Mobil-TV

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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München – Der Elektronikkonzern stellt ein komplettes Produktportfolio für DVB-H und T-DMB zur Verfügung und präsentiert unter anderem Messtechnik für diese Standards.

Rohde und Schwarz hat nach eigenen Angaben bereits ein T-DMB-Sendenetz in Korea aufgebaut.

Das universelle Broadcast-Testsystem SFU, das für alle weltweit wichtigen digitalen TV-Standards entwickelt wurde, unterstützt beispielsweise 8VSB/ATSC, J.83/B, DVB-S2, DVB-S, DVB-T, DVB-H, DVB-C, DMB-T sowie DIRECTV. Wie der Elektronikhersteller berichtet, wurde bei der Übertragungssimulation der SFU um eine analoge Interferer- und eine Interferer-Management-Option ergänzt. Diese Optionen ermöglichen es nach Herstellerangaben, den Einfluss eines analogen TV-Störsignals auf das digitale Nutzsignal einfach zu simulieren.
 
DVB-H-Messungen werden von der R und S DVM-Familie präsentiert, einem Messsystem zur Überwachung und Analyse von MPEG-2-Transportströmen. Zur Untersuchung von DVB-H-Inhalten steht die Option DVM-K11 zur Verfügung. Die DVB-H-Daten werden in Echtzeit extrahiert und ermöglichen so die Analyse der DVB-H typischen Eigenschaften Time Slicing und MPE-FEC. Die Videodaten der DVB-H-Dienste können aufgrund der Echtzeit-Extrahierung an den integrierten Video-Decoder zur Darstellung gestreamt werden. Zu den weiteren Analysefunktionen für MPEG-2 und Databroadcast gehören auch die Analyse von Buffer, PCR-Jitter oder SSU (System Software Update), IP over MPEG und MHP (Multimedia Home Platform).
 
T-DMB (Terrestrisches Digital Multimedia Broadcast) basiert auf dem Standard DAB (Digital Audio Broadcast), der in vielen Ländern als digitales Radio eingeführt worden ist. [sch]

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