Vollautomatisches Sat-Empfangssystem von GTN

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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In Sachen Signalverteilung stellt das Unternehmen allen Besuchern der Anga Cable 2006 in Halle 10.2, Stand A11, das neue vollautomatische Multischaltersystem GTN Easy Europaweit vor.

Das System mit integriertem Mikrokontroller übernimmt dabei die komplette Signalverteilung, so der Hersteller.

Das neue, kaskadierbare Sat-Empfangssystem umfasst GTN zufolge in der ersten Ausbaustufe folgende Komponenten: einen geregelten Verstärker vom Typ ECMA 17, einen einstellbaren Verstärker ECSA 17 sowie diverse Multischalter ECS17XX für beispielsweise 16,12 oder 8 Teilnehmeranschlüsse.
 
Um eine Aufzweigung der Signallinien zu ermöglichen, wurde weiterhin eine passive Splitterkomponente erstellt. Alle Baustufen, ausgenommen das Splittermodul, sind prozessorgesteuert und in ihrer Funktionalität kontrolliert. Im Gegensatz zu den aktiven Verstärkerbaugruppen werden die Prozessoren in den Multischalterkomponenten nur bei direktem Zugriff auf das entsprechende Gerät aktiviert. Alle Geräte verfügen über eine RS 232 kompatible Schnittstelle. Damit ist es laut GTN von jeder beliebigen Stelle der Anlage aus möglich, mittels einer speziellen PC-Software oder eines Handbediengeräts zu Einstellzwecken die Konfiguration auszulesen und zu bearbeiten.
 
Neu erstellte oder in ihrer Struktur veränderte Anlagen organisieren sich nach einem entsprechenden Initialisierungsbefehl selbstständig. Sie erfassen ihren Aufbau und stellen die ermittelte Struktur mittels vereinfachter Gerätesymbole in der PC-Software graphisch dar. Der hierfür zur Anwendung gelangende Algorithmus ist eine Neuheit und wurde patentrechtlich zum Schutz angemeldet, berichtet GTN weiter.
 
Durch gezielten Zugriff auf eine der abgebildeten Gerätekomponenten werden dem Anwender weitere Einzelheiten und Möglichkeiten der Einstellung für das ausgewählte Gerät gegeben. So sind für den geregelten Verstärker neben der Darstellung der empfangenen Satelliten und der zugehörigen Versorgungsströme für die LNBs Eingabemöglichkeiten für die Beeinflussung des gewünschten Pegels und der Schräglage des Ausgangssignales vorhanden. Der momentane Betriebszustand des Gerätes wird mittels angezeigter Balkendiagramme dargestellt. Das für die Pegeleinstellung verwendete Detektions- und Auswerteverfahren sowie der Algorithmus für die Beeinflussung der Stellglieder ist unabhängig von der Anzahl der Nutzkanäle. Dem Anbieter zufolge, sind auch diese Anwendungen zum Patent angemeldet. Wer mehr erfahren will, kann GTN auf der diesjährigen Anga Cable in Köln besuchen und sich das System ganz genau ansehen. [sch]

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