Wisi: Neue Module für die Fiber Line Plus

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Niefern – Die Wisi Fiber Line Plus, ein System für optische CATV-Übertragung wurde um eine Reihe neuer Module erweitert.

Die in einem 3 RU Gehäuse untergebrachte Plattform von Fiber Line Plus, kann laut Wisi in herkömmlichen HFC-, passiven HFC- und FTTH-Netzwerken (Glasfaser bis zum Haus) eingesetzt werden. Alle aktiven Komponenten des CH3000 verfügen über ein Verbindungskonzept, über das Stromversorgung und Datenkommunikation geleitet werden. Die Gerätemechanik sei darüber hinaus so ausgelegt, dass Module von vorne im Gehäuse ersetzt werden können, ohne dass Kabel hinten im Gehäuse ausgesteckt oder wieder angesteckt werden müssen.

Die in einem 3 RU Gehäuse untergebrachte Plattform von Fiber Line Plus, kann laut Wisi in herkömmlichen HFC-, passiven HFC- und FTTH-Netzwerken (Glasfaser bis zum Haus) eingesetzt werden. Alle aktiven Komponenten des CH3000 verfügen über ein Verbindungskonzept, über das Stromversorgung und Datenkommunikation geleitet werden. Die Gerätemechanik ist darüber hinaus so ausgelegt, dass Module von vorne im Gehäuse ersetzt werden können, ohne dass Kabel hinten im Gehäuse ausgesteckt oder wieder angesteckt werden müssen.
 
Das System Wisi Fiber Line Plus ermöglicht die Übertragung digitaler und analoger TV-Signale mit 1310 nm-, 1550 nm, CWDM- und DWDM (ITU-Grid) Sendern und Empfängern sowie mit analogen und digitalen Rückkanalmodulen, wobei letztere bereits Ethernet Übertragungen im Zugangsnetz berücksichtigen.
 
Nun hat das Unternehmen Wisi das System um eine neue optische 100-GHz DWDM Netzwerkplattform erweitert. Dieses 40-Kanal-Übertragungssystem soll durch die Übertragung auf bis zu 40 verschiedenen optischen Wellenlängen auf einem einzigen Lichtwellenleiter über große Entfernungen die Anzahl der benötigten Glasfasern deutlich reduzieren.
 
Die 100-GHz-DWDM Netzwerkplattform besteht aus mehreren Produkten, die sich alle im CH3000 Chassis unterbringen lassen. Die neuen DWDM Sender der AT3510G Serie mit einem Frequenzbereich bis zu 1 GHz können bis zu 32 QAM Kanäle mit hoher Leistung (+10dBm) übertragen undsollen sich besonders für Anwendungen auf langen Übertragungswegen eignen.
 
Der Digital-Transponder DX3515 konvertiert digitale Signale für optische Wellenlängen zwischen 155 Mbit/s bis zu 2,125 Gbit/s in einem 100 GHz ITU-Kanalraster, die über bis zu 100 Kilometer entfernte Verbindungen mit 40 optischen Trägern je Faser eingespeist werden. Die DWDM Signale lassen sich dabei von Modul zu Modul kaskadieren, berichtet der Anbieter weiter. Alle Module seien im Betrieb ein- oder aussteckbar.
 
Der Chassis-basierte Optiplex OP3524 vereint einen optischen Broadcast/Narrowcast-Combiner und ermöglicht das Zusammenfassen und Trennen von Broadcast und Narrowcast Service-Gruppen im Rahmen eines durchgehend optischen Prozesses sowohl für das Headend wie auch für Hub-Standorte.??Ebenfalls erweitert wurde die 1310 Sender Produktfamilie um Sender im Frequenzbereich bis zu 1 GHz. Diese neu in den Markt gebrachte AT3300G Serie besteht aus 1310 nm DFB Sendern. Die energiesparende AT3300G Senderfamilie ermöglicht direkte Punkt-zu-Punktverbindungen über kurze und lange Entfernungen der Glasfaserstrecken ohne Leistungsabfall.
 
Die 1550nm AT355x Sender sind nun in das CH3000 Grundgehäuse integriert, werden dort redundant mit Strom versorgt und sind an die CH3000 Management-Plattform angebunden. Es handelt sich um extern modulierte 1550nm Sender, die für Entfernungen von 30, 65 und 100 km eingesetzt werden. Damit ist das Fiber Line Plus System nun vollständig in das bestehende Grundkonzept integriert. Die CH3000-Plattform kann jetzt auch für Rückkanal-Anwendungen (5 bis 65 MHz) eingesetzt werden. Die digitalen Dualkanal-Sender und -Empfänger sind speziell hierfür ausgelegt. Das Dualkanal bzw. “2-fer“ Konzept erlaubt den Transport des doppelten Datenvolumens über das selbe Glasfaserkabel. Damit verdoppelt sich gleichzeitig die verfügbare Bandbreite je Nutzer für Entfernungen größer 100 Kilometer. Die digitale “2-fer” Rückkanaltechnologie eignet sich ideal für HFC- und Glasfaser-Architekturen. Sie unterstützt dabei durch die steigende nutzbare Bandbreite auf sehr wirtschaftliche Weise die Verbreitung von Highspeed Internet und Telefonie-Diensten. So lassen sich mit dieser innovativen Lösung gleichzeitig bis zu 80 Rückkanäle über eine einzige Glasfaser vom Hub bis zum Netzwerk-Headend übertragen. Dank der von der digitalen Rückkanal Produktlinie genutzten Technologie verdoppelt sich die nutzbare Bandbreite im Rückkanal. Dadurch lassen sich Investitionen in neue Glasfaserleitungen vermeiden, wenn der Netzbetreiber zusätzliche Dienste anbieten will. Zugleich wird die Zentralisierung von Video-Servern und CMTSs erleichtert. [sch]

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