„Die Rekruten“ auf Youtube verhelfen der Bundeswehr zu Personal

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Bild: © Victoria - Fotolia.com
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Am Freitag endet die Social-Media-Kampagne der Bundeswehr, die als Web-Serie „Die Rekruten“ auf Youtube lief, mit einem Erfolg. Im vergangenen Jahr wurden zehn Prozent mehr Soldaten eingestellt.

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Das PR-Projekt der Bundeswehr mit dem Titel „Die Rekruten“ geht am Freitag zu Ende – mit einem Erfolg, wie die Pressestelle der Bundeswehr mitteilt. Zehn Prozent mehr Soldatinnen und Soldaten konnten im vergangenen Jahr eingestellt werden. „Die Rekruten“ der gleichnamigen Youtube-Serie beenden jetzt ihre Grundausbildung.

„Wir konnten drei Monate lang täglich miterleben, wie aus jungen Menschen junge Soldaten wurden. Dabei haben wir einen tiefen Einblick in den Alltag einer Grundausbildung gegeben und wurden damit zum Pausengespräch auf vielen Schulhöfen in ganz Deutschland“, so Dirk Feldhaus, Beauftragter für die Kommunikation der „Arbeitgebermarke Bundeswehr“. 270.000 Menschen haben den Kanal abonniert, über 45 Millionen Mal wurden die Videos angeschaut.

Durch die gestiegene Zahl der Bewerber wächst die Bundeswehr wieder. „Wir freuen uns vor allem über deutlich mehr Einstellungen in den Bereichen der hart umworbenen Fachkräfte: 60 Prozent mehr Einstellungen bei den IT`lern und 30 Prozent mehr Einstellungen bei den Feldwebeln im Rettungsdienst sind ein großer Erfolg“, so Dirk Feldhaus.

Kritik an der Kampagne gab es von PR-Experten und Politikern. Bemängelt wurde, dass Themen wie Kampf, Verletzung und Tod in der Kampagne kaum eine Rolle spielten und so ein falsches Bild der Bundeswehr vermittelt werde. [km]

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5 Kommentare im Forum

  1. Der Effekt dürfte ein ähnlicher wie bei dem Run auf die Kochausbildung sein, das sieht ja im Fernsehen so toll aus und dann kommt der Küchendrill.....
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