Discovery+ vorgestellt: Der Streamingdienst im Porträt – Teil 1

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Logo Discovery+
Bildquelle: Warner Bros. Discovery
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Am 28. Juni dieses Jahres ging mit Discovery+ eine weitere Streamingplattform auf Sendung. Sie beinhaltet die komplette Bandbreite an non-fiktionalem Entertainment und Sport. Darunter die Inhalte der linearen Discovery-Sender sowie zahlreiche lokale und internationale Eigenproduktionen für die Streaming-Plattform.

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Bereits zum Start bot Discovery+ ein umfangreiches Angebot an exklusiven Inhalten und Originals, so dass den Kunden von Discovery+ von Beginn an tausende Stunden an Content der verschiedenen Marken und Themenwelten von Warner Bros. Discovery zur Verfügung standen. Diese beinhalten neben zum Beispiel Lifestyle, Wohnen und Essen, True Crime, Paranormales, Abenteuer, Wissenschaft, Technik oder Umwelt auch exklusiven Live-Sport, sowie eine Vielzahl an hochwertigen Dokumentationen. Ergänzt wird das Angebot durch die linearen Sender-Streams von DMAX, TLC, HOME & GARDEN TV, TELE 5, Eurosport 1 und Eurosport 2.

Stetiger Ausbau

Seit dem Start vor wenigen Monaten wird das Angebot von Discovery+ ständig optimiert. Highlights wie die dreiteilige Doku „TRUMP: UNPRECEDENTED“ kamen hinzu und auch spezielle Themenwochen, die zusammen mit einzelnen Sendern der Gruppe abgehalten werden, zeichnen das Angebot von Discovery+ mittlerweile aus. Ergänzt durch viele Sportevents, welche sowohl live als auch zeitunabhänig auf der Plattform geschaut werden können.

Zwei Preismodelle

Als erster Anbieter setzt Discovery+ auf zwei Abo-Modelle, die sich inhaltlich und technisch nicht unterscheiden, einzig die Finanzierung ist unterschiedlich. Beim ersten Modell handelt es sich um eine werbefreie Variante, welche für 5,99 Euro monatlich den Kunden zur Verfügung steht. Wer diese Variante wählt, bekommt direkt nach Auswahl des Contents in der App den Inhalt abgespielt.

Die zweite, 2 Euro günstigere Variante, wird durch die Nutzerbeiträge in Verbindung mit Werbung finanziert. Mit 3,99 Euro ist das Modell sehr günstig. Der Nutzer muss sich allerdings vor Beginn der Wiedergabe und auch während dieser auf kurze Werbeunterbrechungen, die meist aus einem oder maximal zwei Clips bestehen, einstellen. 

Kunden sparen bei Abschluss eines 12-monatigen Abonnements. Diese sind zu Preisen von 39,99 Euro (werbeunterstützt) und 59,99 Euro (werbefrei) verfügbar. Sky Kunden können im ersten Jahr Discovery+ dank einer Partnerschaft mit dem Anbieter sogar kostenlos genießen. Sie haben zwölf Monate ohne Zusatzkosten Zugang zum werbegestützen Angebot. Eine Registrierung bei Discovery+ ist dabei erforderlich. 

Auch wenn verschiedene Preismodelle existieren, bei Qualität und Umfang gibt es keine Unterschiede. Die Inhalte werden in der Regel in Full-HD-Auflösung angeboten. 4K Content ist aktuell noch nicht enthalten. Bis zu vier Personen eines Haushalts können Discovery+ parallel nutzen.

Vorteile

Discovery+ bietet alle Inhalte auf Abruf an, zu den Vorteilen zählen somit eine große Flexibilität für den Zuschauer und in vielen Fällen ist seine Neugierde schnell zu befriedigen. Binge Watching – wie das zusammenhängende Schauen von Serien genannt wird – ist bei vielen Inhalten der Plattform möglich.

Discovery+ im Detail

Preise: 

  • Werbefinanziertes Abo: 3,99 Euro im Monat – alternativ 39,99 Euro pro Jahr
  • Werbefreies Abo: 5,99 Euro pro Monat – alternativ 59,99 Euro pro Jahr

Übertragungsweg: 

Internet/OTT: empfohlene Mindestgeschwindigkeit 2 Mbit/s für SD- und 6 Mbit/s für HD-Streaming.

Empfangsgeräte:

  • Smartphone mit aktuellem iOS (iOS 13 oder neuer) oder Android-Betriebssysteme (Android 5.0 oder höher)
  • Tablet mit aktuellem iOS (iOS 13 oder neuer) oder Android-Betriebssysteme (Android 5.0 oder höher), Amazon Fire Tablets 
  • TVs: Sony (Android TVs ab 2016), LG (ab WebOS 4.0), Grundig Vision 7, Vision 8, OLED 4K), Fire TVs von Xiaomi, Grundig und ok.
  • Streamingboxen: Apple TV 4, Google Chromecast, Magenta TV Stick, Magenta TV One, FireTV-Stick-Modelle, Roku Mediaplayer, Android TV-Boxen

Empfang und Installation

Für Discovery+ ist ein Internetzugang – so wie bei allen Streamingangeboten im Markt – unabdingbar. Allerdings kann der Dienst auch mobil mit dem Smartphone oder Tablet ohne Einschränkungen genutzt werden (zu beachten gilt, dass für die Datenübertragung beim Internetanbieter speziell mobil, Zusatzkosten entstehen können). 

Gegenüber vielen anderen Neueinsteigern im Streamingsegment wartet Discovery+ mit einer riesigen Geräteunterstützung auf. Für nahezu alle Streamingboxen, viele TV-Geräte aber auch einige Providerboxen sind eigene Apps vorhanden. Unter anderem ist Discovery+ mittels der SkyQ-Boxenfamilie aber auch über die Magenta TV One-Box nutzbar. Bei den Mediaplayern gibt es keine Einschränkungen. Die eigene Discovery+ App steht für Geräte mit Android TV-Betriebssystem, Fire-TV-Geräte, Geräte des Anbieters Roku und auch für Apple TV-Geräte kostenlos zum Download bereit. Auch einige TV-Hersteller haben Discovery+ bereits im eigenen App-Portfolio integriert. Zusätzlich kann das Angebot am PC auch direkt über den Webbrowser über www.discoveryplus.com ohne Zusatzsoftware genutzt werden. Für Smartphone und Tablet – egal, ob mit iOS- oder Android-Betriebssystem – stehen ebenfalls eigene Apps zur Verfügung.

Weitere interessante Informationen zu Discovery+ finden Sie bald im 2. Teil des Porträts hier auf DIGITAL FERNSEHEN

Hinweis: Bei einigen Verlinkungen handelt es sich um Affiliate-Links. Mit einem Kauf über diesen Link erhält DIGITAL FERNSEHEN eine kleine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Bildquelle:

  • df-discovery-plus-white: Warner Bros. Discovery
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9 Kommentare im Forum

  1. Klingt eher wie eine Presseinfo zwecks Eigenmarketing von Discovery. Die bekommen ja noch nicht einmal eine App für Samsung TV hin. Seit Start im Juni habe es nicht einmal genutzt. Schön für alle, die dort was interessantes für den eigenen Geschmack finden.
  2. Ich habe das kostenlose Discovery+ Jahr und nutze es trotzdem kaum. Es lohnt sich einfach nicht. Selbst die Dokus sind auch Disney+ besser. Und DMAX Inhalte brauche ich nicht auf Abruf, da kann ich mich auch linear berieseln lassen. So immanent wichtig ist DMAX nicht.
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