Blu-ray der Woche: „21 Jump Street“: Adaption einer Kultserie

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Bild: © Auerbach Verlag
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Die Fernsehserie „21 Jump Street“ mit Johnny Depp in der Hauptrolle gilt noch heute als absolute Kultserie. Die beiden Regisseure Phil Lord und Chris Miller haben den Stoff für die große Leinwand adaptiert. Ob die Kinofassung mit dem Original mithalten kann, erfahren Sie in unserer Blu-ray der Woche.



 
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Infos zur Blu-ray


 
Genre: Komödie | Originaltitel: 21 Jump Street | Land/Jahr: US 2012 | Vertrieb: Sony Pictures Home | Bild: MPEG-4, 2.35:1 | Ton: DTS-HD MA 5.1 | Regie: Phil Lord, Chris Miller | Darsteller: Jonah Hill, Channing Tatum, Ice Cube| Laufzeit: 110 Min. | Wendecover: k.A. | Anzahl Discs: 1 | FSK: ab 12 Jahre | Start: 13. September 2012
 
An dieser Stelle präsentiert Ihnen das BLU-RAY MAGAZIN immer dienstags die „Blu-ray der Woche“, die aus Sicht unserer Redakteure die  interessanteste Veröffentlichung der kommenden Tage darstellt. In der vergangenen Woche stand die Blu-ray „Ziemlich beste Freunde“ im Mittelpunkt.

 
Mehr als 100 weitere Tests lesen Sie im aktuellen BLU-RAY Magazin 5/2012, das ab sofort überall am Kiosk, im Online-Shop und auch im Abo erhältlich ist.Die Wertung

 

 

FILMINHALT: 6,5 von 10


 
TECHNIK: 8 von 10
 
BILDQUALITÄT: 8,5 von 10
 
TONQUALITÄT: 7,5 von 10
 

Fazit: Schwelgen Sie besser nicht in Erinnerungen. Tom Hanson und Doug Penhall gehören der Vergangenheit an und mit ihnen die alte „21 Jump Street“.

 


 
BONUSMATERIAL: 6 von 10

Nach dem Abspann kann man also durchaus seinen Frieden mit alledemschließen, auch wenn nicht viele Gags zünden und das  Flair desOriginals nur an einer einzigen Stelle aufflammt (Sie werden Sieerkennen).
 
Volle wuchtige Töne unterstützen den auf cool getrimmten Soundtrack und auch die Dynamik spielt ihr beeindruckendes Wechselspiel. Schießereien (ja, es gibt welche) bekommen durch etwas mehr Surround-Sound ihren Extra-Kick.
 
An dem sauberen Bild lässt sich nicht viel mäkeln. Leichte Überbelichtung und minimal zurück gestellte Farben gehören zum schulisch-melancholischen Stil. Alles andere besteht die Prüfung mit Bravour.

Rund 20 Prozent der Worte beziehen sich aber durchaus auf das Original, entwickeln das nötige Herz und sparen auch nicht an herrlicher Selbstironie, sodass die Dialogregie noch zu etwas zu gebrauchen ist.
 
„War es nun die Jump Street 37? Irgendwie klingt das nicht ganz richtig!“ Auch das Szenario „Jung gebliebene Cops ermitteln undercover an der Highschool gegen Drogendealer“ erinnert an die alte Zeit. Zu guter letzt gibt es sogar einen kultigen Gastauftritt, den Fans trotz seiner Kürze auf keinen Fall verpassen dürfen.

Warum nur? Warum nur mussten diese verrückten Filmproduzenten meine Lieblingsserie aus den 1980er Jahren nehmen und daraus diese 08/15-Buddy-Komödie stricken? – So oder so ähnlich dürfte der Gedankengang von vielen Fans lauten, die sich noch an die coolen Undercover-Agenten der Jump-Street erinnern.
 
Statt eines kultigen, bittersüßen Teenagerdramas beobachtet der Zuschauer hier lediglich den Genre-Fremden Channing Tatum samt „Superbad“-Mitstreiter Jonah Hill bei der üblichen klischeegeladenen Ballabgabe.
 
Ihre unreifen Dialoge wären wohl dann einem pubertärem Drehbuchschreiber (u. a. dem innerlich Kind gebliebenen Jonah Hill) zuzuschreiben, wenn sie sich ausschließlich um Genitalien, Sex und Fäkalien drehen würden. [Falko Theuner]

Bildquelle:

  • Inhalte_Blu-ray_Artikelbild: © Auerbach Verlag

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