„Rommel“: ARD-Film einen Tag nach TV-Ausstrahlung auf Blu-ray

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Bild: © Auerbach Verlag
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Mit dem Film „Rommel“ will die ARD am 1. November das Leben des umstrittenen Militärstrategen Erwin Rommel beleuchten. Nur einen Tag später veröffentlicht Universum die SWR-Produktion auf Blu-ray.

Generalfeldmarschall Erwin Rommel gehört zu den umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Militärhistorie. So sehr der „Wüstenfuchs“ für seine militärischen Erfolge im Frankreichfeldzug und in Nordafrika während des zweiten Weltkriegs bekannt wurde, so umstritten ist bis heute sein genaues Verhältnis zum NS-Regime und zum Widerstand von Kreisen der Wehrmacht gegen Hitler.
 
Im Film „Rommel“, der am 1. November um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, wagt sich Ulrich Tukur, in die Rolle des gebürtigen Schwaben zu schlüpfen. Nur einen Tag nach der TV-Ausstrahlung, am 2. November 2012, wird Universum die SWR-Produktion auch auf Blu-ray veröffentlichen.
 
Der Film behandelt die letzte Lebensphase des Militärstrategen, der immer stärker in Konflikt mit der NS-Diktatur gerät. Dabei soll vor allem die innere Zerrissenheit des Charakters Rommel thematisiert werden.
 
Der Film versucht dabei zu zeigen, wie sich Rommel in den letztenMonaten seines Lebens vom treuen Soldaten zum Kritiker an HitlersMilitärstrategie wandelt.

So wird der Generalfeldmarschall von seinem Stabschef Speidel vorsichtig in die Pläne zum Sturz Hitlers eingeweiht, lehnt diese jedoch zunächst ab. Als die militärische Lage aber immer aussichtsloser erscheint, entschließt sich Rommel persönlich, die Front entgegen dem Befehl Hitlers zu öffnen.Über das auf der Scheibe enthaltene Bonusmaterial hat der Publisher leider bisher nichts bekannt gegeben. Beim Online-Händler Amazon kann der „Rommel“  derzeit für 16,99 Euro vorbestellt werden. [ps]

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  • Inhalte_Blu-ray_Artikelbild: © Auerbach Verlag

1 Kommentare im Forum

  1. AW: "Rommel": ARD-Film einen Tag nach TV-Ausstrahlung auf Blu-ray Der Film war wieder einmal ein klassischer Fall vollkommener Gebührenverschwendung. Der Film war mit Fehlern vollgespickt. 1. Im gesamten Film war keine einzige Hakenkreuz-Flagge oder Hakenkreuz-Binde zu sehen, Ausnahme waren die Einblendungen der realen Bilder aus Wochenschau, Dokus, etc, die natürlich diesen Hakenkreuz-Wahn offenbarten. 2. Rommel wurde dargestellt als Soldat, der "hin- und hergerissen" war. Er wolle Hitler nicht stürzen, weil er "einen Eid geleistet" habe. Auf so einen Blödsinn fällt doch keiner rein, schon gar nicht im Jahr 2012. Dass Rommel ein Mensch war, der mit Feigheit nur so vollgestopft war, kommt den Herren von der ARD offenbar gar nicht in den Sinn! 3. Zuviele Nazis wurden nicht böse genug gezeigt. Der Grundtenor des Films lautet, dass ja nur die SS böse war, und der Rest seinen "Dienst" verrichtete. Da lachen ja die Hühner. 4. Es wurde suggeriert, dass der Atlantikwall nicht hielt, weil der "doofe Adolf" sich eingemischt hat. Hätte nur das Militär das Sagen gehabt, "wäre der D-Day ja nicht geschehen". 5. Keine Jagd/Rennszene mit Motorrädern, wie sonst bei Indy-Filmen üblich. 6. Indy kam gar nicht vor. 7. Englische Sonderkommandos wurden dargestellt wie die letzten Trottel. 8. Aus der Nazikollaborateurin, der Comtesse, die eigentlich nachher von den Franzosen kahlgeschoren wird, macht man eine Widerstandskämpferin a la Jeanne D'Arc, ich höre wieder die Hühner lachen. 9. Der D-Day wird aus Kostengründen komplett ausgeblendet, man sieht nur einmal, wie zwei Alliierte Soldaten auf dem Strand herumrobben. Das wars. Kein Geld für Action a la Saving Private Ryan, aber jede Menge Kohle für WDR-Intendanten. 10. Insgesamt war Inglorious Basterds näher an der historischen Vorlage.
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