Stingray Djazz: Pay-TV-Spartensender vorgestellt

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Logo: Stingray Djazz
© Screenshots: Auerbach Verlag; Logo: Stingray Djazz
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Die deutsche Fernsehlandschaft hat mittlerweile unzählige Pay-TV-Kanäle. Damit Sie auch weiter unterhalten werden und Ihnen kein Highlight entgeht, stellt DIGITAL FERNSEHEN in unser Serie „Pay-TV-Spartensender vorgestellt“ regelmäßig einen neuen Sender vor. Heute ist „Stingray Djazz“ dran.

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Steckbrief

Name: Stingray Djazz
Sparte: Musiksender
Senderstart: 22. Juni 2012 (als Djazz.TV)
Sendezeit: 0-24 Uhr
Ausstrahlungsformat: SD & HD

Stingray Djazz ist ein von der Stingray Group Inc betriebener Pay-TV-Sender mit dem Schwerpunkt auf Jazz-Musik.

Der Sender wurde unter dem Namen Djazz.TV 2012 in den Niederlanden gegründet, Mitte 2015 von der Stingray Group gekauft und im Oktober 2016 in Stingray Djazz umbenannt. In unseren Nachbarländern wird das Programm, teils über Satellit, als Pay-TV vertrieben und in Deutschland verhielt es sich mit Verbreitung als Amazon Channel nicht anders.

Inzwischen befindet sich der lineare Sender aber auch im Free-TV-Angebot einiger regionaler Kabelnetzbetreiber wie Wilhelm.tel, den Stadtwerken Konstanz und seit Mai 2022 auch bei der Telekom (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Was gibt’s zu sehen?
Überwiegend Konzertmitschnitte bekannter Jazzkünstler oder Festivalauftritte. Gelegentlich auch mal eine Dokumentation. Die Inhalte werden bei größerer Länge auch gerne mal zerteilt versendet. Der erste Teil der Afrobeats-Doku läuft z.B. am 10.6. um 10:03 Uhr, der zweite Teil am 14.6. um 21 Uhr. Zuschauerfreundlich geht anders. Das Alter der Aufzeichnungen reicht von den 1950er bis heute – dementsprechend schwankt die Bildqualität. Trotz der grundsätzlichen Ausstrahlung in HD kann man bei Konzertaufnahmen in Schwarz-Weiß von 1960 keine Wunder erwarten.

Die Webseite ist, wie der Sender auch, englischsprachig und hat für jeden Anbieter einen separaten EPG mit kurzer Beschreibung zu jeder Sendung, sowie Angaben zu Jahr und Laufzeit. Da über alle Kanäle „Stingray Djazz Europe“ ausgespielt wird, hat das aber keine Bewandtnis.
Der Facebook-Auftritt informiert in englischer Sprache über Programmhighlights. Ein Youtube-Kanal ist vorhanden, lag jedoch seit dem Ende des Ursprungssenders Djazz.TV einige Jahre brach. Seit Oktober 2020 wird er praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit regelmäßig mit unmoderierten 30 Sekunden langen Programmtrailern befüllt.

Programm Stingray Djazz
© Screenshot: Auerbach Verlag

Ein typischer Tag bei Stingray Djazz

05:56 – 2015: Teus Nobel live at the Bimhuis: Legacy
07:00 – 1957: Ella Fitzgerald in Brussels: The American Songbook
07:47 – 2016: November Music: R. Freichs/H. Alizadeh/Cello8ctet
09:03 – 2018: The Sound of New York – Bilal
10:03 – 2017: Afrobeats: From Nigeria to the World – Part 1
11:05 – 2018: Etenesh Wassie Trio – Womex 2018
11:52 – 1982: NSJ Big Band Show: Skymasters & Dizzy Gillespie
14:05 – 2020: Karin Fernandes – Da Pá Virada Sessions
15:02 – 1988: The Paris Reunion Band
16:01 – 1994: Lionel Hampton – Münchener Klaviersommer
16:58 – 1992: Wynton Marsalis: In This House, on This Morning
19:05 – 2015: BIRDtv: Orlando Julius
20:00 – 2021: Etuk Ubong – jazzahead!
21:00 – 2019: Ryan Porter & The West Coast Get Down – BIRD
22:36 – 2012: Blitz The Ambassador – Jazz a Viene
00:00 – 2014: On The Road With Duke Ellington: 1
01:07 – 2019: Jane Bunnett & Maqueque – jazzahead!
01:58 – 2019: Matthew Whitaker – jazzahead!
02:47 – 2015: MotorMusic Jazz Sessions: Sluijs & Vermeulen
03:44 – 2019: Ellen Pels – Love 1/2
04:39 – 2011: Ode to Miles: Bitches Brew Beyond
05:42 – 1987: Tania Maria: Live at Estival Lugano 1987

Empfang

Webseite: djazz.stingray.com/en/DE/
Satellit:
Kabel: kleine regionale Netze, u.a.: Buchholz Digital, Stadtwerke Konstanz, Wilhelm.tel
IPTV: Telekom
Sonstige: Amazon Prime Channel

Sie haben Anmerkungen zur Reihe „Pay-TV-Spartensender vorgestellt“? Schreiben Sie uns an leserbriefe@digitalfernsehen.de – wir freuen uns.

Bildquelle:

  • einstieg_musiksender_stingraydjazz: © Screenshots: Auerbach Verlag; Logo: Stingray Djazz
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14 Kommentare im Forum

  1. Das Programm liest sich interessant. Muss unbedingt mal einen Monat Magenta TV buchen, sobald ich zumindest wieder über einen Zugang via VDSL verfüge.
  2. Ich schaue zwar allgemein kaum Musikkanäle, aber bei Stingray schaue ich durchaus auch gerne mal vorbei. Die haben schon irgendwie Stil.
  3. Bei der Ausgabe der Endsendezeiten hat der Computer aber durchgehend einen Schluckauf gehabt
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