5 Dinge, die Content Marketer von Pokerspielern lernen können

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Was können wir von Pokerspielern lernen? Wie könnte die Art und Weise, wie Profispieler über Daten, Strategien oder Gegner denken, ein neues Licht auf unsere eigene Arbeit werfen? Hier sind einige Vorschläge.

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1. Achten Sie mehr auf die verfügbaren Informationen

Poker ist im Grunde ein Spiel, bei dem es um die Entscheidungsfindung angesichts unvollständiger Informationen geht. Beim Schach – einem Spiel mit vollständiger Information – sind alle Figuren sichtbar, aber beim Poker sind die Karten verdeckt. Die Informationen sind begrenzt. Die Spieler umgehen dieses Problem, indem sie nach „Tells“ wie Wettmustern oder Handgesten Ausschau halten – nach Hinweisen, die verraten könnten, was ihre Gegner halten.

Im Marketing ist die größte Quelle für unvollständige Informationen die Suchmaschine. Die Algorithmen, die bestimmen, welcher Inhalt in der Rangliste vor einem anderen steht, sind geheim. Aber wir können die Hand von Google eingrenzen, indem wir auf Hinweise wie Algorithmus-Updates und Strafen achten. Diese können auf subtile Weise verraten, welche Inhalte in Zukunft funktionieren werden. Machen Sie sich also keine Gedanken darüber, was Google Ihnen nicht mitteilt, sondern konzentrieren Sie sich auf das, was es Ihnen mitteilt.

2. Konzentrieren Sie sich auf den langfristigen Wert, nicht auf kurzfristige Gewinne

Pokerspieler beurteilen jede Entscheidung auf der Grundlage ihres Erwartungswerts. Wenn eine Wette auf lange Sicht gewinnt, hat sie einen positiven Erwartungswert (+EV). Verliert eine Wette auf lange Sicht, hat sie einen negativen Erwartungswert (-EV). Durch konsequente Entscheidungen mit einem positiven Erwartungswert (+EV) erhöhen die Spieler die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf lange Sicht Gewinne erzielen. Content-Vermarkter sollten denselben Ansatz wählen.

Es ist leicht, sich in kurzfristige Ziele zu verstricken, die einen negativen Erwartungswert haben; wir produzieren eine Menge Arbeit, die die Kunden beeindruckt, die aber langfristig einen -EV-Effekt auf ihr Geschäft hat. Stattdessen sollten wir ihre Zustimmung zu Arbeiten mit einem positiven Erwartungswert einholen, die sich langfristig positiv auswirken werden. Verkaufen Sie also Strategien, keine schnellen Erfolge.

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3. Recherchieren Sie Ihre Konkurrenten, um nicht überspielt zu werden

Beim Poker nützt es nichts, der sechstbeste Spieler der Welt zu sein, wenn Sie ständig gegen die fünf besten Spieler spielen müssen. Das würde Sie zu einem „Fisch“ machen – ein leichtes Ziel und ein fast sicherer Verlierer in den meisten Spielen. Sie können jedoch vermeiden, überspielt zu werden, indem Sie Ihre Gegner studieren: Lernen Sie ihren Stil, ihre Züge und Schwächen. Finden Sie heraus, was sie richtig machen, was Sie nicht tun.

Es ist allzu leicht für Content-Vermarkter, ähnlich naiv zu sein und die Konkurrenten ihrer Kunden zu ignorieren. Aber mit dieser Denkweise sind Sie nur ein weiterer Fisch in einem Becken voller Haie. Recherchieren Sie stattdessen gründlich über Ihre Konkurrenten: Welche Inhalte werden von ihnen erstellt? Wo wird über sie berichtet? Was ist ihre Strategie?

4. Erstellen Sie für jede Kampagne eine neue Inhaltsstrategie

Anders als ein Weltklasse-Tennisspieler oder ein Schachspieler kann ein Top-Pokerspieler nicht einfach bei jedem Spiel auftauchen und auf dieselbe Weise spielen. Und warum?

Wenn Sie zu einem neuen Spiel erscheinen, müssen Sie Ihre Gegner studieren und Ihr Spiel anpassen. Wenn es ein passiver Tisch ist, sollten Sie vielleicht aggressiv spielen. Wenn es ein lockerer Tisch ist, sollten Sie vielleicht tight spielen. Wie bei der Evolution überlebt auch beim Online-Poker derjenige, der sich am besten anpassen kann, und blüht auf.

Content-Vermarkter sollten genauso denken. Diese Strategievorlagen? Werfen Sie sie weg. Diese Kampagnen von der Stange? Weg damit.

Kein Pokerspiel gleicht dem anderen, und auch die Branche des Kunden und die Landschaft der Wettbewerber werden nicht gleich sein. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Entwicklung maßgeschneiderter Inhaltsstrategien, die auf originellen Erkenntnissen und Ideen beruhen – und seien Sie bereit, diese anzupassen.

5. Alles sollte mit Daten beginnen und enden

Pokerspieler sind keine Cowboys. Anstelle von Stetson-tragenden Revolverhelden sind moderne Pokerprofis eher analytische Absolventen des MIT. Heutzutage treffen die Spieler ihre Entscheidungen sowohl auf der Grundlage von Daten als auch von Instinkt. Und wie? Indem sie die Ergebnisse ihrer Spiele studieren und die Zahlen auswerten, um herauszufinden, ob sie zu den Gewinnern oder Verlierern gehören. Marketingfachleute müssen genauso denken.

Für Content-Marketer mit kreativem und redaktionellem Hintergrund kann die kalte, harte Welt der Metriken ungewohnt sein, und die Umsetzung der Wirkung von Inhalten in greifbare Ergebnisse kann beängstigend sein. Aber ohne Daten sind Content-Marketer nicht besser als Cowboys, die aus der Hüfte schießen. Instinkt ist wertvoll, aber Daten übertrumpfen die Intuition jedes Mal.

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