Komfortabel mit dem EPG aufzeichnen

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Schnell und bequem

Der Elektronische Programmführer, kurz EPG, dürfte inzwischen auch dem letzten Sat-Zuschauer ein Begriff sein. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir nach jedem Programmwechsel in der Infobox über Titel und Dauer der gerade laufenden Sendung informiert werden.

Der EPG ist in erster Linie eine große und umfassende Programmvorschau. Sein Funktionsumfang geht aber noch weit darüber hinaus. So etwa werden über ihn auch timergesteuerte Aufnahmen angelegt und gemanagt. Und zwar blitzschnell.

EPG-Grundfunktionen

Mit Drücken der EPG-Taste gelangt man zum großen Programmführer. Er kann in zwei Varianten angezeigt werden. Die vergleichende Liste zeigt in rund sechs bis acht Zeilen, welche Sendungen jetzt gerade auf den einzelnen Kanälen entsprechend ihrer Reihung in der Senderliste laufen. Fortschrittsbalken oder die Angabe der Endzeit informieren darüber, wie lange die einzelnen Sendungen noch laufen. Alternativ kann man sich auch die Vorschau eines bestimmten Senders ansehen. Sie steht beim Standard-EPG für den Kanal bereit, der gerade eingestellt ist.
 
Sofern der Receiver auch einen redaktionell aufbereiteten EPG, wie den tvtv-EPG (auch im Internet erhältlich, allerdings nur als Programmvorschau, www.tvtv.de), unterstützt, hat man auch Zugriff auf die Vorschauen anderer Stationen, während man das zuvor gesehene Programm weiter in einem kleinen Fenster in der EPG-Oberfläche verfolgen kann. Programmvorschauen werden für bis zu zwei Wochen im Voraus angeboten. Zu jeder Sendung können mit der Info-Taste zudem vertiefende Infos abgefragt werden.

Aufnahmen programmieren

Damit befinden wir uns bereits mitten in der Programmierung einer Aufnahme, an deren erster Stelle das Suchen der gewünschten Sendung steht. Mit Drücken der Aufnahmetaste der Fernsteuerung werden sämtliche Parameter der aufzunehmenden Sendung übernommen. Sie wird in Folge in der EPG-Programmvorschau mit einem Aufnahme- Symbol gekennzeichnet.

Programmierungen bearbeiten

Über den EPG gelangt man auch zur Liste der programmierten Timeraufnahmen. Hier sind alle über den EPG programmierten Aufnahmen der Reihe nach angeführt. Damit gewinnt man nicht nur einen Überblick, was wann mitgeschnitten wird. Hier können einzelne Einträge auch bearbeitet werden. So lassen sich einzelne Aufnahmen wieder aus der Timerliste entfernen.
 
Weiter können das Aufnahmedatum, Start- und Endzeit angepasst werden. So kann etwa die Endzeit manuell nach hinten verlegt werden. Was durchaus sinnvoll sein kann, soll ein Live-Fußballspiel oder die darauf folgende Sendung mitgeschnitten werden. Geht das Spiel in die Verlängerung, würde ansonsten vielleicht das alles entscheidende Tor fehlen. Mitunter erlaubt die Menüoberfläche auch, den Speicherort des Mitschnitts zu ändern.

Wie viele Sendungen programmierbar?

Einschränkungen bei der Zahl der möglichen Timerprogrammierungen sind heute nur noch bei älteren Digitalreceivern anzutreffen. Heute können beinahe beliebig viele Aufnahmen vorprogrammiert werden. Inwieweit sich diese grenzenlose Freiheit ausnutzen lässt, ist jedoch von der Speicherkapazität der im Receiver eingebauten oder an ihm angedockten Festplatte vorgegeben. Ist die Platte voll, können auf ihr keine weiteren Aufnahmen mehr gemacht werden.

Vor- und Nachlaufzeiten

Wir alle wissen, dass Sendungen bei Weitem nicht immer pünktlich beginnen oder aufhören. Zur Abhilfe bieten viele Receiver eine Vor- und Nachlaufzeit an. Sie ist in der Regel auf 5 Minuten voreingestellt. Soll eine Sendung von 21.00 Uhr bis 21.45 Uhr aufgezeichnet werden, startet der Receiver den Mitschnitt tatsächlich schon um 20 .55 Uhr und lässt sie bis 21.50 Uhr laufen. Vor- und Nachlaufzeiten können auch individuell angepasst werden. So kann auch eine längere Nachlaufzeit eingestellt werden.

Timerüberschneidungen: Vor- und Nachlaufzeiten beachten

Verfügt der Receiver nur über einen eingebauten Tuner, kann er immer nur TV-Sendungen mitschneiden, die über einen gemeinsamen Transponder ausgestrahlt werden. Bei einer programmierten Sendung von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr ist der Receiver bei eine Vor- und Nachlaufzeit von je 5 Minuten tatsächlich von 20.10 Uhr bis 21.05 Uhr belegt. Die nächste programmierte Aufzeichnung darf somit erst frühestens um 21.10 Uhr eingegeben werden. Denn der Mitschnitt startet dann gleich anschließend um 21.05 Uhr.

Workshop: EPG-Benutzung

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