Streaming-Dienste in Österreich

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Nicht jeder VoD-Anbieter nutzbar

Streaming-Dienste und Video on Demand stehen voll im Trend und haben den Weg zur Videothek überflüssig gemacht. Inzwischen buhlen zahlreiche, meist internationale Player um die Gunst der Kunden – allerdings lange nicht in allen Ländern.

Grund genug, in Österreich verfügbare Streaming-Dienste in der Praxis auszuprobieren. Vor allem während des letzten Jahres haben einige große Player unsere südlichen Nachbarn für sich entdeckt. Wir haben für Sie vor Ort ausprobiert, welche VoD-Dienste Sie in Österreich nutzen können.

Amazon Instant Video

Amazon Prime ist in Österreich erst seit wenigen Monaten verfügbar. Wie auch in Deutschland bekommt man mit einer Prime-Mitgliedschaft nicht nur den bevorzugten Versand von Artikeln aller Art. Über sie hat man nun auch in Österreich Zugang zu Amazon Instant Video. Die Amazon-Online-Videothek bietet aktuelle Spielfilme und Serien. Zumindest einen Teil davon kann man als Prime-Kunde ohne zusätzliche Gebühren ansehen.
 
Ein Großteil der Inhalte ist in HD verfügbar. Dazu braucht es allerdings einen halbwegs schnellen Breitbandanschluss. Ist dieser nicht vorhanden, streamt Amazon den ausgesuchten Film in SD-Qualität. Dabei wird so wenig Bandbreite belegt, dass der Inhalt selbst bei sehr schlechtem Internetanschluss noch ruckelfrei läuft. Die Wiedergabequalität hält sich unter solchen Voraussetzungen freilich
in Grenzen.
 
Amazon bedient seine österreichischen Kunden über seine deutsche Internetpräsenz. Was auch bei Amazon Instant Video der Fall ist. Womit davon auszugehen ist, dass auch Österreichern dieselbe Vielfalt an Inhalten zur Auswahl steht wie Deutschen. Zumindest haben wir nach dem Zufallsprinzip keine Filme oder Serien entdecken können, die in Österreich nicht verfügbar gewesen wären.
Praktisch ist, dass Österreicher Amazon Instant Video auch in Deutschland, zum Beispiel im Hotel, nutzen können.

Flimmit

Flimmit ist eine österreichische Online-Videothek, die ihren Schwerpunkt auf das österreichische und europäische Filmschaffen legt. Damit bedient Flimmit ein Segment, das von den großen, internationalen Streaming-Diensten bestenfalls am Rand gestreift wird. Somit ist es auch die ideale Ergänzung zu einem der Premium-Dienste. Flimmit lässt sich einmal als Abo-Modell nutzen. Bei ihm kann man auf Flatrate-Basis vor allem TV-Serien ansehen.
 
Pro Monat fallen 7,50 Euro an. Drei Monate gibt es für 19,90 Euro und ein Jahresabo derzeit vergünstigt für  49,90 Euro. Der Zugriff auf Spielfilme ist jedoch eingeschränkt. Auf sie hat man über die Prepaid-Variante, bei der man nur bezahlt, was man auch sieht, Zugriff. Pro Film fallen rund 1,99 Euro bis 4,99 an. Über die Flimmit-Homepage können Filme auch gekauft werden. Selbstverständlich ist auch ein Großteil der rund 4000 Filme und Serienepisonden auf Flimmit in HD verfügbar. Eine Wahlmöglichkeit, ob man sich einen Film in SD oder HD ausborgen möchte, besteht jedoch nicht.

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