Was macht ein AV-Receiver?

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Wirkungsprinzip

Wie oft haben Sie sich schon einmal gefragt, was eigentlich der AV-Receiver im Wohnzimmer macht? Wir geben Ihnen einen Einblick in die Grundlagen der Verstärkertechnik, damit Sie wissen, worauf es ankommt.

Was macht eigentlich ein Verstärker? Er verstärkt ein anliegendes Signal um einen gewissen Faktor, sodass das Ausgangssignal ein Produkt der Verstärkung ist. Mit der Lautstärke beeinflussen wir diesen Multiplikator.
 
Um einen Lautsprecher anzutreiben, muss das Eingangssignal verstärkt werden, da die von einem CD-Player abgegebene Spannung keinesfalls ausreicht. Ein idealer Verstärker sollte also das Eingangssignal eins zu eins und um einen bestimmten Faktor verstärkt am Ausgang anlegen. Doch funktioniert das in der Praxis leider nicht so ideal, wie es manchmal scheint. Denn nicht nur die Ursache beeinflusst die Wirkung, sondern auch die Wirkung die Ursache.
 

Kleiner Baustein – große Wirkung

Vom Aufbau her besteht ein normaler Stereoverstärker aus einer Vor- und Endstufe. Die Vorstufe ist im einfachsten Fall ein regelbarer Widerstand (Potentiometer), der den Pegel eines Eingangssignals – etwa eines CD-Players – anpassen kann. Das eigentliche Bauteil, das verstärkt, ist ein aktives elektronisches Bauelement: der Transistor oder die Elektronenröhre.
 
Neben diesem findet man auf den Verstärkerplatinen noch Widerstände, Kondensatoren und Dioden. Die einzelnen Klassifizierungen als Folge unterschiedlicher Bauformen untergliedern sich in die Ein- und Gegentaktverstärker. Eine Sonderform wäre noch der Schaltverstärker.
 
Dieser, oftmals als Digitalverstärker bezeichnet, kennt nur zwei Schaltzustände: an oder aus. Hierbei wird nur der Schaltzustand und auf diese Weise das pulsweitenmodulierte Analogsignal verstärkt. Der große Vorteil besteht in der sehr kompakten Bauweise bei gleichzeitig hoher Leistungsabgabe und hohem Wirkungsgrad.

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