Wechsel zum TV der Zukunft

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Wechsel zum TV der Zukunft, Teil 3

Flexibel fernsehen

Wer zeitversetztes Fernsehen bereits für sich entdeckt hat, der wird die Time-Shift- Möglichkeiten bei „Entertain“ und „Vodafone TV“ lieben. Die Deutsche Telekom bietet seinen Kunden nämlich nicht nur manuelles Time-Shift, also das eigenständige Programmieren von Aufzeichnungen, sondern auch die automatische Aufnahme vom laufenden TV-Programm im Hintergrund. Mit anderen Worten: Man kann einfach zurückspulen, ohne vorher die Rec-Taste der Fernbedienung betätigt zu haben.
 
Damit verpasst man keine Sendung mehr und kann eine Szene nochmals anschauen. Beim Umschalten auf einen anderen TV-Sender wird der Time-Shift- Speicher gelöscht. Für noch mehr zeitliche Flexibilität sorgt ein TV-Archiv, in dem verpasste Sendungen der letzten Tage ganz einfach und ohne jeglichen Aufpreis abgerufen werden können.

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IPTV auf dem Vormarsch

Die Vorteile von IPTV sind mannigfaltig. Momentan nutzen zwar nur 1 Prozent der deutschen TV-Zuschauer den Verbreitungsweg IPTV, doch Angebote wie „Entertain“ und „Vodafone TV“ werden in Zukunft mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Bedeutung gewinnen. Jede neue Technik muss sich selbstverständlich auch immer erst etablieren. Ähnlich sah es beispielsweise bei der Entwicklung und Akzeptanz von Smart TV aus. Innerhalb weniger Jahre hat ein Großteil der TV-Hersteller die Verschmelzung von Internet und TV für sich entdeckt.
 
IPTV befindet sich ebenfalls auf einem guten Weg, und das nach nur sechs Jahren. Über den Erfolg entscheiden letztendlich die Kunden und für die spielt das Preis- Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle. Im Grunde hängt der passende Empfangsweg von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.
 
Hier sind sowohl der Wohnort bzw. die Verfügbarkeit als auch der persönliche Anspruch an die Leistungen und TV-Angebote von Bedeutung. Mittlerweile läuft IPTV bei einer entsprechend hohen Bandbreite sehr stabil und die Palette der SD- und HD-Programme wächst ständig. Wer zudem Wert auf zeitversetztes Fernsehen legt, sollte ruhig einen Blick riskieren.

Knackpunkt Kosten: IPTV wirklich teurer?

Das Vorurteil, dass IPTV der teuerste TV-Empfangsweg sei, hält sich hartnäckig. Wenn man sich nicht genauer damit beschäftigt, ist er es auch. Beispielsweise liegt der Endpreis des Telekom-Pakets „Entertain comfort“ bei knapp 45 Euro. Was Kritiker allerdings gerne vergessen, ist, dass im Endpreis auch eine Internetflatrate mit 16 MBit/s sowie kostenloses Telefonieren ins deutsche Festnetz inbegriffen ist. Würde man nur die monatlichen Telefon- und Internetkosten („Call & Surf“) separat betrachten, käme man auf 34 Euro. Somit bezahlt man für IPTV bei der Telekom gerade einmal 10 Euro im Monat und kommt damit definitiv günstiger als bei Kabel-TV.
 
Die IPTV-Kosten variieren natürlich von Anbieter zu Anbieter. Die Angebote von Vodafone und Telekom unterscheiden sich im Umfang und Preis stark voneinander. Deshalb sollte man vorher selbst abwägen, welches Paket am besten zum eigenen Nutzungsverhalten passt und welche Kosten man zu zahlen bereit ist. Ein Vergleich ist deshalb immer ratsam. Wenn Sie sich für einen IPTV-Anbieter entschieden haben, fallen zusätzlich einmalige Installationskosten an, soweit Sie die Einrichtung nicht selbst vornehmen möchten. Hier bestehen kaum Unterschiede zum Kabelkonkurrenten.
 
Auch bei der benötigten Hardware sind weitere Beträge zu zahlen. Was Sie bei IPTV lediglich brauchen, ist eine Set-Top-Box und ein Router. Beides wird natürlich vom Provider bereitgestellt. Module oder Smartcards zum Entschlüsseln von möglichen Pay-TV-Programmen sind nicht nötig. Der mitgelieferte Receiver ist ein vollwertiger Videorekorder, mit dem Aufzeichnungen auch ohne externes USB-Speichermedium ermöglicht werden.

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