Für Gamer: Xbox Series X im Test

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Hat Microsoft mit der vollmundigen Ankündigung der leistungsstärksten Xbox zu viel versprochen, oder ist die Series X tatsächlich der Beginn einer neuen Gaming-Ära?

Was braucht es für einen Umstieg von Xbox One auf Xbox Series X? Nicht viel! Kopieren Sie sämtliche Inhalte der Xbox One einfach auf USB-Festplatten, schließen diese an der Series X an und melden Sie sich mit Ihrem Xbox-Konto an – fertig! Sie können sogar 2 Xbox-Konsolen mit einem Konto nutzen, indem Sie Konsole Nummer 2 als ihre Heimkonsole definieren. Andere Nutzer können fortan auf Ihre Inhalte zugreifen (Gameshare-Feature). Die Navigation innerhalb der Xbox-Oberfläche klappte während unseres Tests der Series X deutlich ruckelfreier als mit älteren Xbox-Konsolen, wenngleich die Menüoberflächen nur in HD-Qualität angezeigt wurden. Hinweise auf optimierte Series-X-Spiele zeigen sich in Form von Series X/S Icons im Online-Store und Ihre Spielebibliothek können Sie ebenfalls nach Next-Gen-Updates sortieren.

Noch einen Schritt weiter gehen die Dateiinformationen: Markieren Sie einzelne Spiele in Ihrer Sammlung und drücken Sie die Option-Taste, können Sie kryptische Dateiinformationen des jeweiligen Spiels einblenden. Hierbei werden die unterschiedlichen Xbox-One-Updates anhand der Codenamen der Konsolen aufgelistet: „Durango“ steht für die Standard Xbox One von 2013, „Scorpio“ für die leistungsstärkere Xbox One X von 2017 und „Scarlett“ beschreibt die beiden Next-Gen-Varianten „Anaconda“ (Xbox Series X) und „Lockhart“ (Xbox Series S). Anhand dieser Codenamen können Sie detailliert nachvollziehen, ob nachträgliche Spielepatches die neuen Konsolen wirklich ausreizen, oder ob Sie ältere Xbox-Software über den Kompatibilitätsmodus der Series X abspielen. Der Vorteil älterer Xbox-Software: Sie können diese Games auch von externen USB-Festplatten starten, während optimierte Xbox-Series-X-Spiele nur über den ultraschnellen internen NVME-SSD-Speicher starten. Alternativ können Sie für knapp 240 Euro eine 1 000-GB-NVME-Speichererweiterung von Seagate erwerben, die am Speicherport auf der Konsolenrückseite angesteckt wird. Da der Preis sehr hoch ausfällt, ist es eine günstigere Alternative, benötigte Spieldaten über externe Datenträger hin und her zu verschieben: Wer 100 GB auf externe Standard-SSD-Speicher auslagert, sollte hierfür 10 Minuten einplanen. Knapp 800 GB freien Speicher stellt die Xbox Series X nach dem Update der Systemsoftware zur Verfügung, was nicht viel ist, wenn man 100-GB-Brocken wie die „Halo Collection“, „Forza Horizon 4“ oder „Gears 5“ installiert.

Der neue Controller sieht den älteren Modellen zum Verwechseln ähnlich, diese können weiterhin mit der Series X genutzt werden. Das Spielgefühl ist gewohnt gut, die Qualität des teuren Xbox-Elite-Controllers wird aber nicht geboten. Batterien werden mitgeliefert, ein Akku oder ein USB-C-Kabel dagegen nicht

Xbox Series X fühlt sich besser an

Dass sich bekannte Spiele wie „Ori and the Will of the Wisps“, „Gears 5“, „Sea of Thieves“ und auch die „Halo“-Collection mit der Xbox Series X besser anfühlen, ist keine Einbildung: Im Zusammenspiel mit einem HDMI-2.1-TV (z. B. CX-OLED von LG), einer 4K-120-Hz-HDR-Signalübertragung und einem variablen Bildfrequenzabgleich nach HDMI-VRR-Standard werden jegliche Controller-Eingaben noch schneller umgesetzt. In Zahlen ausgedrückt: Selbst mit einem reaktionsschnellen TV, der einen Display-Lag zwischen 6,5 ms (120-Hz-Signal) und 13 ms (60-Hz-Signal) erzeugt, konnte die Gesamtverzögerung mit der Xbox One X (Tasteneingabe, CPU-Berechnungszeit, GPU-Rendering-Zeit, Displayausgabe, Lag des TVs) im Schnitt knapp 100 Millisekunden in einem Spiel wie „Gears 5“ betragen. Durch die Xbox Series X und einen HDMI 2.1 TV sinkt dieser Wert auf unter 60 Millisekunden, wie es die Entwickler in einer technischen Analyse eindrucksvoll demonstrierten. Starten Sie ein Spiel mit nativer 120-FPS-Wiedergabe, wie den Multiplayermodus in „Gears 5“, verbessert sich das Spielgefühl nochmals (weniger als 35 ms Gesamtverzögerung). Auch das Koop-Erlebnis mit Games für mehrere Spieler, wie der Splitscreen-Modus der „Halo“-Collection, erfährt ein umfangreiches Upgrade und statt ruckeliger 30-FPS-Wiedergabe (Xbox One X) erwartet Sie ein flüssiger 60-FPS-Zweispielermodus mit Xbox Series X. Zudem setzen Spieleentwickler die zusätzlichen Ressourcen für eine bessere grafische Darstellung ein: Spiele wie „The Touryst“ oder „Ori and the Will of the Wisps“ werden als ultrascharfes 4K-Bild mit 120 Bildern pro Sekunde ausgegeben. Und während Sie mit der Xbox One X bei einem Spiel wie „Forza Horizon 4“ zwischen höherer Auflösung und flüssiger Darstellung wählen mussten, kombiniert die Series X nun beides. Doch die Series X ist nicht nur schnell, sondern auch effizient: Im Homescreen genehmigt sich die Series X kaum mehr als 65 Watt, in den meisten Spielen klettert der Verbrauch kaum über 160 Watt. Damit verbraucht die Series X meist nicht mehr als eine ältere One X, obwohl eine bessere Auflösung und mehr Bilder pro Sekunde berechnet werden – die neuste Prozessorgeneration von AMD macht sich hier bezahlt. Was zukünftig möglich ist, deuten bislang nur wenige Titel wie „Gears 5“ an, denn mit maximaler Darstellungsqualität klettert der Verbrauch hier auf knapp 220 Watt. Gut möglich, dass wir den Maximalverbrauch der Series X erst mit zukünftigen Next-Gen-Spielen sehen werden.

Die Xbox Series X verfügt über einen HDMI-2.1-Ausgang (4K 120 Hz, VRR und ALLM). Das mitgelieferte 2-m-Kabel ermöglicht eine fehlerfreie Signalweiterleitung. Der interne NVME-SSD-Speicher (ca. 800 GB frei) lässt sich über den Storage-Port mittels Speichermodulen von Seagate erweitern (1000 GB, 240 Euro)

Besseres Bild mit der Xbox Series X

Das mitgelieferte HDMI-2.1-Kabel der Xbox Series X funktionierte ebenso reibungslos wie die Display-Erkennung. Mit wenigen Einstellungen im Xbox-Systemmenü konnten wir die maximale Bildausgabe im Format 4K, 120 Hz, HDR, 10 Bit und VRR aktivieren. Kaum ein Spiel nutzt dieses Leistungsspektrum nativ aus, doch die HDMI-2.1-Verbindung stellt sicher, dass Sie mit einer einzigen Einstellung immer das Optimum herausholen und der Input-Lag so gering wie möglich ausfällt. Besitzen Sie kein Display mit HDMI 2.1, ist dies jedoch kein Beinbruch: Die 120-Hz-Bildausgabe wird auch in 1080p- oder 1440p-Auflösung mit der Series X unterstützt, was sich mit vielen HDMI-2.0-Geräten umsetzen lässt. Stehen Sie vor der Wahl, ein 4K-Signal in 60 Hz oder ein 1 440p-Signal in 120 Hz über HDMI 2.0 auszugeben, empfehlen wir mit der Xbox Series X die 120-Hz-Variante. Für 2021 plant Microsoft eine Dolby-Vision-Bildausgabe in Spielen und auch zu diesem Standard war unser LG-CX-OLED-Testmuster im Spielmodus kompatibel. Einzige Einschränkung: Wählen Sie AMD Freesync innerhalb der HDMI-Einstellung des LG-OLED-TVs, ist die Dolby-Vision-Bildausgabe der Series X nicht mehr umsetzbar – wir empfehlen deshalb HDMI VRR, das automatisch aktiviert wird. Wechseln Sie in den VRR-Modus, erscheinen dunkle HDR-Bildbereiche nahe Tiefschwarz auf dem OLED minimal heller als ohne VRR, wenn die native Display-Bildfrequenz von 120 Hz deutlich unterschritten wird. Da dieser minimale Unterschied im hellen Wohnzimmer keinesfalls ein Nachteil darstellt und Sie den HDR-Bildabgleich im Systemmenü der Konsole oder in vielen Spielen vornehmen können, lässt sich dieser Unterschied meist manuell ausgleichen.

Schließen Sie ein Gamepass-Abo ab, können Sie mehr als 100 Games ohne weitere Kosten nutzen, darunter auch Spiele von Electronic Arts. Da viele aktuelle Spiele zwischen 40 und 100 GB veranschlagen, ist es eine günstige Lösung, Daten temporär auf externe USB-Speicher auszulagern

Next-Gen-Geschwindigkeit

Solange Spiele mit 60 FPS gerendert wurden, war der Unterschied zur Xbox One  X und einer 30-FPS-Wiedergabe derart dramatisch, dass wir nicht mehr freiwillig auf die alte Konsolengeneration wechseln wollten. Dass die bessere Hardware der Series X kein Selbstläufer ist, war in unserem Test jedoch ebenfalls zu beobachten. So muss das bessere Datenstreaming durch den schnellen NVME-SSD-Speicher von den Programmierern fehlerfrei auf die Spielesoftware abgestimmt werden. Klappt alles reibungslos, sind Sie binnen weniger Sekunden mitten im Spielgeschehen, einzig berühmt-berüchtigte Open-World-Spiele bringen es ohne Series-X-Patch auf eine Ladezeit von knapp einer Minute – dennoch eine starke Verbesserung gegenüber der internen HDD der Xbox One X, die den Spielstart erst nach mehr als 2:30 Minuten ermöglichte. Noch extremer fallen die Ladezeitenunterschiede aus, wenn Sie die Quick-Resume-Funktion nutzen: Statt ein Spiel zu beenden, wechseln Sie einfach in den Homescreen und wählen ein neues Spiel aus, ohne das vorherige zu beenden. Wechseln Sie danach zwischen den Spielen hin und her, sind Sie meist innerhalb von weniger als 10 Sekunden zurück im Spiel und zwar an exakt der Stelle, an der Sie es unterbrochen haben. Da diese Funktion sogar dann klappt, wenn Sie die Xbox Series X komplett ausschalten (vom Netz trennen) und wieder einschalten, überholt die Next-Gen-Konsole in solch einem Fall sogar PC, die mit unterschiedlichen Game-Launchern und der Windows-Software hantieren müssen. Apropos überholen: Die quälend lange Startzeit der Xbox One X ist mit der Xbox Series X Geschichte und Sie sind in weniger als 10 Sekunden im Homescreen. Die Startanimation ist zudem deutlich displayfreundlicher designt und provoziert beispielsweise mit OLED-Screens keinen störenden Nachleuchteffekt mehr.

So soll es sein: Verbinden Sie die Xbox Series X mit einem aktuellen HDMI-2.1-TV wie den CX-OLED von LG, können Sie sämtliche HDMI-2.1-Videofunktionen auskosten. Neben einer Signalausgabe in 4K 120 Hz HDR können Sie HDMI-VRR und Dolby Vision nutzen

Neue Hürde: Tonausgabe

Weder der Fernseher, noch unser AV-Receiver, der über eARC mit dem TV verbunden war, waren in der Lage, die Dolby-Atmos-Tonausgabe ohne wahrnehmbare Verzögerung umzusetzen. Besonders beim Tastendruck im Hauptmenü der Xbox Series X oder bei der gleichzeitigen Tonausgabe über Kopfhörer war die verzögerte Tonausgabe über die TV- oder Heimkinolautsprecher wahrnehmbar. Selbst mit einer Standard-Dolby-Digital-Ausgabe war es nicht möglich, den Ton perfekt synchron zur pfeilschnellen 120-Hz-Bild-Wiedergabe auszugeben. Zur realistischen Einordnung: Wer nicht darauf achtet oder nur eine 60-Hz-Bildausgabe anpeilt, wird die Audio-Verzögerung womöglich nicht bemerken, doch in unserem Fall war der AV-Delay zu spürbar, um darüber hinwegzusehen bzw. hinwegzuhören. Die einzige Lösung: Wir mussten auf die PCM-Tonausgabe der Xbox Series X wechseln, die eine nahezu zeitgleiche Wiedergabe im Vergleich zum Kopfhörersound und zum Bild erzielte. Da der LG OLED CX kein Mehrkanal-PCM unterstützt, wurde die Audiosignalausgabe der Series X auf Stereo-PCM reduziert. Gleiche Einschränkungen gelten für aktuelle QLED-LCDs von Samsung. Alternativ konnten wir auf Kopfhörer angeschlossen am Xbox-Controller ausweichen. Da unser LG-OLED keine DTS-Formate unterstützt (gilt auch für Samsung QLED-LCDs), brach die Disc-Wiedergabe sofort ab, als wir BDs und UHD-BDs mit DTS-Tonspur abspielten. Die Lösung: Wählen Sie eine Dolby-Tonausgabe, können Sie in den weiteren Blu-ray-Disc-Einstellungen (Systemmenü Xbox Series X) ein Häkchen beim nativen Sound-Decoding deaktivieren, sodass die Xbox Series X DTS-Quellen wandelt. Damit ließen sich alle Discs problemlos abspielen, selbst wenn ausschließlich DTS-Tonspuren vorhanden waren.

Vertikal aufgestellt ist die Xbox Series X ein wahres Schmuckstück und stellt womöglich die leiseste Konsole der letzten Zeit dar: Selbst ohne TV-Ton war die Series X nahezu unhörbar. Zudem ist die Series X deutlich kompakter konstruiert als vergleichbare Next-Gen-Konsolen der Konkurrenz

Xbox Series X ist multimedial begabt

Mittels Xbox Series X lassen sich aktuelle Streaming-Apps von Netflix, Amazon, Disney oder Sky nutzen und dies häufig auch in 4K-HDR-Qualität (Ausnahme: Youtube-Videos im Test nur in 4K SDR). Wer ein Gamepass-Spieleabo eingeht, kann sogar Preisvorteile verbuchen, denn durch eine Kooperation mit Disney lässt sich aktuell ein kostenloses Probeabo für Disney+ abschließen. Sollten Sie die Xbox-Oberfläche zum ersten Mal erblicken, ein Tipp: Scrollen Sie von oben nach unten, werden unterschiedliche Onlineservices aufgeschlüsselt, darunter auch Ihre Gamepass-Vorteile, sobald Sie das Abo abgeschlossen haben. Für unterschiedliche Inhalte (Musik-CDs, DVD, Blu-rays und UHD-Blu-rays) müssen Sie zunächst Mediaplayer-Apps installieren, diese sind identisch zu bereits vorhandenen Apps auf Xbox One. Die Series X erkannte auch seltene CD-Scheiben und aktualisierte die Titel- und Interpretenlisten binnen Sekunden. Die Blu-ray und UHD-Blu-ray-Wiedergabe konnte qualitativ ebenfalls überzeugen, wenngleich Dolby Vision über die Disc-Wiedergabe leider nicht unterstützt wird und je nach Display die Schwarzdarstellung mit HDR-Inhalten etwas aufgehellt erscheinen kann. Einzig das Zusammenspiel mit DVDs (Zeilensprung-Vollbild-Konvertierung) konnte uns nicht überzeugen und da Sie auf die Wiedergabequalität keinen großen Einfluss nehmen können, ist die Series X professionellen Disc-Abspielern unterlegen. Ebenfalls nicht ideal: Während die Blu-ray-Wiedergabe mit der Series X noch angenehm ruhig war, drehte das Laufwerk bei der UHD-BD-Wiedergabe aufgrund der höheren Datenrate lautstark auf. Gänzlich ohne Disc ist die Xbox Series X dagegen die womöglich leiseste Konsole, die Sie sich aktuell in die Wohnzimmer stellen können und das Lüftungskonzept geht zumindest bei einer vertikalen Aufstellung voll auf: Die Series X ist nahezu unhörbar und läuft dennoch kaum mehr als handwarm. Eine horizontale Aufstellung ist zwar möglich, doch ein Blickfang ist die Series X in unseren Augen nur hochkant platziert. Dass sich ältere Xbox-One-Controller ohne Einschränkungen an der Series X nutzen lassen, ist gerade beim Blick auf den Geldbeutel löblich, allerdings hätten wir bei der Gestaltung des Controllers mehr Experimentierfreudigkeit erwartet. Bis auf marginale Unterschiede (rauere Oberfläche für besseren Halt, Handballenbereich etwas schlanker), einen Share-Knopf und das in unseren Augen bessere (aber laute) Digi-Steuerkreuz könnte man den neuen Controller glatt mit dem alten Modell verwechseln.

CDs, DVDs, Blu-rays und auch UHD-Blu-rays spielt die Xbox Series X allesamt ab, Sie müssen lediglich passende Mediaplayer-Apps installieren. Leider sind die Einstellungsmöglichkeiten limitiert, mit UHD-Blu-rays wird kein Dolby Vision unterstützt und 4K-Discs lassen das Laufwerk in maximaler Lautstärke ertönen

Günstig ins Next-Gen-Zeitalter

Die Xbox Series X ist in der Nutzung deutlich kostengünstiger als Next-Gen-Konsolen anderer Hersteller, denn neben dem größeren internen Speicher können Sie ältere Controller nutzen und auf bereits vorhandene Xbox-Spiele bis zurück in die Original-Xbox-Ära des Jahres 2001 zurückgreifen. Kostenlose Grafikupdates und eine automatische HDR-Funktion frischen selbst die ältesten Spieleklassiker sichtbar auf: Ein Classic-Xbox-Spiel wie „Panzer Dragoon Orta“ sah noch nie so gut aus, wie auf Xbox Series X mit HDR-Konvertierung. Noch attraktiver erscheint das Spielerlebnis mit Blick auf den Abo-Dienst Gamepass: Günstiger als ein monatliches Netflix-4K-Abo bietet Microsoft weit mehr als 100 Spieletitel zum kostenlosen Download an und dabei handelt es sich nicht etwa um alte Kamellen, sondern u.a. um die aktuellsten Titel von Microsoft und seinen Partnern. Mit dem Kauf der Series X und dem Gamepass-Abo erwerben Sie Spielspaß für Monate und wer bereits eine Xbox-Spielesammlung aufgebaut hat, kann diese einfach weiter nutzen. Nur in einem Punkt muss Microsoft noch nachlegen: Derzeit gibt es keinen echten Next-Gen-Blockbuster zu bestaunen, der die Grafikfähigkeiten der Series X bis zur Grenze ausreizt.

Immerhin: Neue aufwändige Grafikeffekte wie Raytracing lassen sich in Titeln wie „Watch Dogs: Legion“ oder „Devil May Cry 5: Special Edition“ schon jetzt bestaunen. Es sind vor allem die großen und kleinen Spieleperlen, die den Reiz der Series X zum Verkaufsstart ausmachen und dank Games wie „Tetris Effect Connected“, „Ori and the Will of the Wisps“, „Forza Horizon 4“, „Gears Tactics“ oder „Gears 5“ sollte auch für Besitzer anderer Konsolen genügend exklusives Spielfutter bereitstehen. Sollten Sie neben der Xbox Series X weitere Xbox-Konsolen oder einen leistungsstarken PC besitzen, können Sie via Gamepass Ultimate die Spiele auf unterschiedlichen Systemen fortsetzen. Die leistungsstärkste Xbox in Form der Series X ist schick, leise, schnell und steckt voller Potenzial: Nun liegt es an den Entwicklerteams, in den nächsten Jahren alles aus der neuen Next-Gen-Konsole herauszuholen.

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