American Song Contest: Katastrophenfall oder gelungene Premiere?

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Nach dem ESC gibt es nun auch einen ASC. © 2022 NBC Universal Media, LLC
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Mit Auftritten von Schlagersänger Michael Bolton (69) und zehn anderen Teilnehmern ist die US-Version des Eurovision Song Contest (ESC) gestartet.

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Der mittlerweile ganz schön vergreiste Bolton trat bei der „American Song Contest“-Premiere am Montag für den US-Bundesstaat Connecticut an. Er sang die Ballade „Beautiful World„. Zudem präsentierten sich unter anderem noch Vertreter der Bundesstaaten Minnesota, Oklahoma und Iowa.

https://www.youtube.com/watch?v=TlWeTvUXNMU&feature=emb_logo

Kleiner als der Eurovision Song Contest

Ansonsten war es ein Stückchen weniger bunt, dabei stilistisch hingegen abwechslungsreicher als so manch ein ESC der letzten Jahrzehnte. Von der Aufmachung her ist der Event aber schon recht ähnlich geraten. Musikalisch wurde aber direkt eine sehr große Bandbreite von Rap (UG skywalkin, Indiana), Rock-Pop (Yam Haus, Minnesota), Dance (AleXa, Oklahoma), Country (Kelsey Lamb, Arkansas), Pop (Alisabeth von Presley, Iowa) „Möchtegern“-Rock ’n Roll (JakeO‘, Wisconsin), Rock (Keyone Starr, Mississippi), eine Ballade des Sängers Hueston (Rhode Island) den Cowboy-Rapper Ryan Charles (Wyoming) und überraschend wenig Latin-angehauchten Pop aus Pierto Rico (Christian Pagan). Der Rahmen mit den insgesamt fünf Vorrunden ist von den Dimensionen des Events auch etwas kleiner als sein europäisches Vorbild geraten.

Der Ableger des seit 1956 in Europa ausgestrahlten Spektakels soll in fünf Wochen mit zwei Halbfinals fortgeführt werden und in dem großem Finale am 9. Mai gipfeln. Moderiert wird das Spektakel vom Rapper Snoop Dogg und der Sängerin Kelly Clarkson (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

American Song Contest-Finale steigt eine Woche vor dem ESC

Insgesamt nehmen 56 Acts daran teil, je einer für die 50 Bundesstaaten, hinzu kommen der District of Columbia mit der Hauptstadt Washington und die fünf Territorien Amerikanisch-Samoa, Guam, die Nördlichen Marianen, Puerto Rico und zudem die Amerikanischen Jungferninseln. Wie auch beim Original vergibt jedes dieser Gebiete dabei unabhängig von seiner Größe die gleiche Punktzahl.

Zuschauer im deutschsprachigen Raum können sich ab 29. März immer dienstagabends eine Woche später ein Bild vom ASC auf Servus TV verschaffen (DF-Bericht hierzu).

Mit Material der dpa

Bildquelle:

  • df-american-song-contest-logo: Servus TV Deutschland
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8 Kommentare im Forum

  1. Finde ich blöd das es keine Liveübertragung hier im TV gibt, sonderb später nur eine Aufzeichnung bei Servus TV.
  2. Formattechnisch zieht sich das mächtig… die Vorstellung der Acts ist minutenlang. Nach ‘ner halben Stunde ist man beim dritten Sing des Abends…
  3. Die Künstlervorstellung ist besser als beim Eurovision wo es nur um das ole Land geht. Man lernt wirklich die Künstler kennen. Showtechnisch 0 istf0das Format genauso unterhaltsam. Nur Snoop Dogg war total überflüssig, da Kelly Clarkson fast alles wegmoderiert.
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