Berlin-Brandenburg: Handy-Fernsehen wird greifbarer

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Berlin – Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg MABB vergibt Frequenzen für die Verbreitung von TV-, Radioprogrammen, EPGs und anderen Diensten über mobile Empfangsgeräte via DVB-H/ DVB-T und DAB/ DMB.

Ausgeschrieben sind drei UHF-Kanäle: der bislang von Radiokanälen und den Nachrichtensendern n-tv und Euronews genutzte DVB-T-Kanal 59 sowie dem von Neun Life genutzten Kanal 56 und dem noch nicht aufgebauten Kanal 65. Für den Kanal 59 war die Sendeerlaubnis zur IFA 2005 zunächst für ein Jahr ohne Ausschreibung zu Testzwecken vergeben worden und laufe im August nächsten Jahres aus, teilt die MABB mit.

Bei der Ausschreibung der Kanäle 56 und 65 soll vorrangig geklärt werden, inwieweit ein zusätzlicher Bedarf an digitalen terrestrischen Frequenzen besteht. Mit der Erprobung beider Systeme – DVB-H/ DVB-T und DAB/ DMB – erhofft sicht die MABB Erkenntnisse für den Regelbetrieb des Handy-Fernsehens. Die Ausschreibung ermöglicht auch den parallelen Einstieg in den Regelbetrieb sowohl von DAB-Fortentwicklungen im Rahmen eines begrenzten Frequenzspektrums als auch von DVB-H.
 
Zunächst werden aber Frequenzen für eine Demonstration des mobilen Fernsehens zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 vergeben. Aufbauend auf den Ergebnissen des laufenden technischen Tests von DVB-H in Berlin sollen zudem die verfügbaren Sender für einen Markttest mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmern und Geräten genutzt werden.
 
Meldesschluss für Interessenten an den Frequenzen ist der 22. Februar 2006. [mg]

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  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com

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