Bilanz: 1 Jahr DVB-T in Nordrhein-Westfalen

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Köln – Am 24. Mai 2004 gaben NRW-Ministerpräsident Steinbrück und die Programmverantwortlichen der beteiligten Sender den Startschuss für DVB-T in Nordrhein-Westfalen.

Laut dem Leiter des DVB-T-Projektbüros Joachim Bareiß hat die Umstellung weitgehend reibungslos funktioniert. Grund für den Erfolg sei gewesen, dass die öffentlich-rechtlichen und die privaten Sender an einem Strang gezogen hätten.
 
Rund 14 Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland haben jetzt die Möglichkeit, bis zu 24 TV-Programme in digitaler Qualität über Antenne zu empfangen. Begonnen hatte die Einführung im Mai letzten Jahre in Köln und Bonn. Im November 2004 wurde das DVB-T-Empfangsgebiet um Düsseldorf und das Ruhrgebiet erweitert.

Eine repräsentative Telefonbefragung im April 2005 ergab, dass rund 380 000 Haushalte in Nordrhein-Westfalen über mindestens eine DVB-T-Box verfügen. 285 000 Haushalte davon empfangen ihre TV-Programme auschließlich terrestrisch.
 
Ein konkreter Zeitplan zur Erschließung weiterer Regionen im Bundesland liegt noch nicht vor. Mittelfristig wird der Ausbau des Ballungsraumes Ostwestfalen/ Bielefeld angestrebt, langfristig sei, laut Bareiß, „auch der Ausbau der Region Aachen vorstellbar“. [mg]

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