DVB-T in Sicht: Mecklenburg-Vorpommern startet zum Nikolaus

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Schwerin – Ende des Jahres soll das digitale terrestrische Antennenfernsehen nun auch im Nordosten Deutschlands über die Bildschirme flimmern.

Ein entsprechender Projektvertrag über die Einführung von DVB-T wurde heute unter anderem von Vertretern von ARD, ZDF und Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern im Beisein von Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff im Schweriner Schloss unterzeichnet. 90 Prozent der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern werden vom 6. Dezember an DVB-T über Dachantenne empfangen können. Mit dieser nahezu flächendeckenden Versorgung steht Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze der neuen Bundesländer.
 
Das digitale Antennenfernsehen wird in Mecklenburg-Vorpommern lediglich mit öffentlich-rechtlichen Programmangeboten starten. Auf dem ersten Multiplex ist die ARD mit dem Ersten, dem NDR („Nordmagazin“-Fenster), dem MDR („Schleswig-Holstein-Magazin“ als Fenster) und dem RBB zu sehen. Den zweiten Multiplex belegt das ZDF mit seinen Sendern ZDF, Kinderkanal, ZDF Doku, ZDF Info, 3sat und dem Datendienst ZDF Digitext. Der dritte Multiplex steht im Moment noch zur Ausschreibung der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern mit der Hoffnung, auch die privaten Sender ins Boot zu ziehen. Die Ausschreibung läuft noch bis 19. Oktober 2005.

Die DVB-T abstrahlenden Sendeanlagen werden an den Standorten Schwerin, Rostock, Marlow, Stralsund/ Garz, Helpterberg, Wolgast und Heringsdorf postiert.
 
Als wichtiges Signal für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern wurde die Möglichkeit des mobilen und portablen Empfangs hervorgehoben. Menschen, die sich schon heute mit DVB-T für ihren Wohnwagen oder für ihr Sportboot ausgestattet hätten, würden im Umkreis der Sender auch portabel und mobil empfangen können.
 
 [mg]

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  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com

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