DVB-T: Streit ums Software-Update

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Um Digitalreceiver auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, sind Software-Updates unerlässlich, ganz gleich ob über Satellit, Kabel oder Antenne. Doch gerade beim jüngst gestarteten digitalen Antennenfernsehen (DVB-T) gibt es Streit.

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Ein Update ist in einigen Regionen schlichtweg nicht möglich. Wird kein Software-Update durchgeführt, besteht die Gefahr, dass der Bildschirm über kurz oder lang schwarz bleibt. Daher wird in den Mindestanforderungen der TV-Plattform für DVB-T-Geräte das so genannte Enhanced Profile der ETSI vorgeschrieben, das auch Teil des DVB-Standards und somit in den Digitalreceivern implementiert ist.

Lediglich 100 bis 150 kbit/s reichen aus, um Daten für den Software-Update zu verbreiten. Für einen solchen bundesweiten Datenkanal müsste ein Programmanbieter, der in allen Regionen digital über Antennen verbreitet wird, die entsprechende Kapazität abgeben. Wer wäre dafür besser geeignet als ARD oder ZDF? Doch die lehnen ab! Die Gründe dafür erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN, die am Kiosk und im Abo (auch rückwirkend) erhältlich ist. [lf]

Bildquelle:

  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com
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