Große Zeitungsverlage drängen in Handy-TV-Markt

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Berlin – Der Medienkonzern Hubert Burda und die Holtzbrinck-Gruppe kaufen sich mit jeweils 33,3 Prozent Beteiligung bei dem Handy-TV-Experten „Neva Media GmbH“ ein.

Nach Angaben von Neva wird das Gemeinschaftsunternehmen zukünftig die Handy-TV-Plattform „Mobile 3.0“ anbieten. Alles, was jetzt noch fehlt, sind die DVB-H-Sendefrequenzen sowie die Zustimmung des Bundeskartellamts.

„Mobile 3.0“ setzt nach eigenen Angaben auf den digitalen Rundfunkstandard DVB-H, der auf dem terrestrischen Digitalstandard DVB-T aufbaut und als Fernsehtechnologie mehr Sender als der Konkurrenzstandard DMB verbreiten kann. Der Vorteil von DMB ist aber derzeit noch, dass für diesen auf dem digitalen Radiostandard DAB aufbauenden Standard bereits bundesweite Sendelizenzen vergeben wurden.
 
Doch hier will der digitale Standard für so genannte handheld-Geräte, DVB-H, künftig aufholen: Laut Aussagen, die Neva gegenüber der Financial Times Deutschland tätigte, hat das Unternehmen bereits DVB-H-Lizenzen bei den Landesmedienanstalten in Berlin-Brandenburg, Hamburg und Niedersachsen beantragt. [lf]

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  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com

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