NDR: Neues System zur Überwachung des terrestrischen Rundfunks

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Bild: © JuergenL - Fotolia.com
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Der NDR bekommt ein neues Fernwirksystem für seine terrestrischen Senderanlagen. Zur Überwachung und Steuerung der Programmverbreitung über DVB-T, DAB Plus und UKW rüstet Media Broadcast insgesamt 57 Senderstandorte neu aus.

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Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bekommt ein neues Fernwirksystem zur Überwachung und Steuerung seiner terrestrischen Sendeanlagen. Dies teilte der Sendernetzbetreiber Media Broadcast am Mittwoch mit, der für die Einrichtung des neuen Systems verantwortlich ist. Insgesamt 57 Senderstandorte werden dabei mit lokaler Controllertechnik ausgerüstet. Weiterhin erhält die Rundfunkanstalt einen zentralen Leitplatz am NDR-Sender Hamburg-Moorfleet und einen zweiten, räumlich abgesetzen Leitplatz für den Fall einer Havarie.

Mit dem System soll der NDR in der Lage sein, seine Senderstandorte für DVB-T, DAB Plus uns UKW zu überwachen und fernzusteuern. Das Gesamtsystem soll dabei abwärtskompatibel zur vorhandenen Überwachungstechnik sein. Entsprechend sollen sich bestehende Elemente des heutigen Fernwirksystems problemlos einbinden lassen. Das neue System ermöglicht zudem auch die Kontrolle der Technikperipherie und des Gebäudemanagements (unter anderem Zugangssysteme, Energieanlagen und Antennenträger).
 
Aufbau und Implementierung des Fernwirksystems sowie die Schulung der Mitarbeiter sollen bis Juli 2015 abgeschlossen sein. Nach dem Abschluss des Aufbaus wird das gesamte System eigenverantwortlich dem NDR übergeben. [ps]

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  • Empfang_DVB-T_Artikelbild: © JuergenL - Fotolia.com
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1 Kommentare im Forum

  1. AW: NDR: Neues System zur Überwachung des terrestrischen Rundfunks Jetzt weis ich auch warum der DAB+ ausbau dieses Jahr nicht weiter geht. Man investiert vorrangig erstmal in dieses Fernwirksystem.
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