Bundesliga im Kabel: Arena im Abseits

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Lauchhammer – Noch immer zeigte der neue Bundesliga-Pay-TV-Sender Arena kein Interesse an der Einspeisung der Fußball-Bundesligaspiele in das Netzwerk des Verbands der unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber, FRK.

Dies gab der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen heute bekannt.

Damit sperre Arena über 12 Millionen deutsche Kabelhaushalte aus den Fußballstadien aus, fasst Heinz-Peter Labonte, Vorstandssprecher des FRK – Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen zusammen. Für die Vielzahl der Internetdienste anbietenden Firmen entwickle der FRK daher entsprechende Einspeisungsvereinbarungen für T-Online und ihr Bundesligafußball-Angebot als Arena-Alternative.
 
Mit der Entscheidung der mit dem Kabelmarkt nicht vertrauten Pay TV Verantwortlichen bei Unity Media, die mittelständischen Kabelnetzbetreiber zu ignorieren, werde Arena die selbst gesetzten Reichweitenziele in absehbarer Zeit nicht erfüllen können.
 
Um den Fußballfans eine Alternative zu dem Pay-TV-Angebot von Arena anzubieten, strebe der FRK Gespräche mit der Deutschen Telekom über eine Weiterverbreitung der Bundesliga-Internetübertragungen an. Da die künftigen Arena-Abonnenten für den Bundesliga-Empfang ohnehin neue Set-Top-Boxen kaufen sollen, beginne ein Reichweitenwettlauf mit T-Online, den die mittelständischen Kabelnetzbetreiber für ihre Internet-Kunden nutzen wollen, erklärte Labonte abschließend. [sch]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com

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