Einig Tele Columbus-Land?

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Berlin – Mit einer extra Zeitung mit einer Auflage von einer Million Exemplaren begleitet die Tele Columbus-Gruppe ihre digitale Kabel-Offensive.

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Die rund drei Millionen Kabel-Haushalte, die von der bundesweite Tele Columbus-Gruppe versorgt werden, erhalten derzeit Post. Nicht wie bei Primacom eine eigene Programmzeitschrift, sondern mit den „Kabel News“ eine achtseitige Zeitung.
 
Ziel des künftig vierteljährlich erscheinenden Blattes im rheinischen Format: Kunden und Nichtkunden von den „Vorteilen des digitalen Kabels zu überzeugen“, so Tele Columbus-Chef Dietmar Schickel.
 
Gedruckt wird die in Berlin redaktionell betreute und layoutete Zeitung in Cottbus, wobei die in Hannover sitzende Tele Columbus-Zentrale als Herausgeber fungiert. Verteilt wird das teils farbige Blatt nicht nur als Postwurfsendungen, sondern auch über Wohnungsgesellschaften und als Beilage von Anzeigenblättern. Spezielle Seiten widmen sich Homeshopping, Musik, Internet, Fremdsprachen und Digital-TV. Zwei Seiten sind einer der fünf Regional-Bereiche der Holding und dem „Tele Columbus-Land“ vorbehalten. Finanzieren soll sich „Kabel News“ zu weiten Teilen aus Anzeigen. Immerhin fünf Kunden (Premiere, Home Shopping Europe, TV5, Travel Shop und Tele 5) haben in der Erstausgabe geschaltet.
 
„Kabel News“ als Zeitung für den Endverbraucher soll „kabelnet“, den B-to-B-Newsletter von Tele Columbus, ergänzen. Deshalb wird auch das Kabel über den grünen Klee gelobt, DVB-T gleich zweimal als untaugliche Alternative ins Abseits gestellt und auch Satellit bekommt als unschönes „Multikultisymbol“ an Hauswänden sein Fett weg. Erstaunlich: Mitbewerber wie Kabel Deutschland, Ish oder Iesy werden nicht gescholten, dafür aber auch nicht erwähnt. [fp]

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  • Empfang_Kabel_Artikelbild: © soupstock - Fotolia.com
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