FRK bezweifelt Deal zwischen Kabel Deutschland und Orion

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Leipzig – Mit einer teilweisen Entflechtung der im Deal mit Orion Cable an Kabel Deutschland gelangten Haushalte rechnet der Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK).

So geht der FRK, der die mittelständischen Kabelnetzbetreiber vertritt, davon aus, dass Kabel Deutschland zirka 150 000 der 1,2 Millionen von Orion erkauften Kabelhaushalten auf Druck des Kartellamts abgeben muss, „weil sonst in lokalen Märkten derWettbewerb eingeschränkt würde.“

Gleichzeitig kündigte der Verband an, die Beiladung zu dem Verkaufsverfahren beim Bundeskartellamt zu beantragen.
 
Kabel Deutschland hatte sich die 1,2 Millionen zusätzliche Kunden für den Kaufpreis von 585 Millionen Euro gesichert. Damit gingen Orion-Netze in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Bayern an Deutschlands größten Kabelnetzbetreiber. Dies Einigung hat für Orion Cable letztlich den Weg für eine Primacom-Übernahme freigemacht, Teil der Absprache war es, dass Kabel Deutschland daraufhin jegliche Anstrenungen zum Kauf der Primacom-Aktien aufgibt. [lf]

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8 Kommentare im Forum

  1. AW: FRK bezweifelt Deal zwischen Kabel Deutschland und Orion ehrlich...die rauchen doch was ungesundes...wettbewerb im kabel...LOL...
  2. AW: FRK bezweifelt Deal zwischen Kabel Deutschland und Orion Das frage ich auch,da ich meinen Kabelanbieter nicht auswählen darf.Aber als zukünftiger echter Gegenspieler der Telekom bei Breitbandinternetzuängen wäre Kabel Deutschland durchaus geeeignet.Kartellrechtliche Probleme könnten mit einer Ministererlaubnis umgangen werden.Aber das ist wohl nicht gewollt.
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