FRK-Chef erhebt Vorwürfe gegen Arena und Premiere

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Heinz-Peter Labonte, Vorstandssprecher des Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) wirft in einer Pressemitteilung Arena „mangelnde Vertragsverhandlungsfähigkeit“ und Premiere „unauthorisierte Durchleitung“ vor.

Grund für die Kritik ist die nun schon seit Wochen andauernde Situation, dass Premiere für sich in Anspruch nimmt, das Arena-Angebot an Kabelnetzbetreiber auf der Netzebene 3 anbieten zu dürfen (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Dieses Recht hat Arena jedoch eigentlich Eutelsat exklusiv vertraglich zugesichert.

Der FRK bekennt sich in seiner heutigen Presseerklärung nun eindeutig zur Eutelsat-Lösung und empfiehlt seinen Mitgliedern, das Premiere-Angebot nicht anzunehmen. Zudem fordert Labonte Arena dazu auf, entschieden zu der Eutelsat-Einigung zu stehen und Premiere das Angebot des Arena-Programms über das Netz von Kabel Deutschland hinaus klar zu untersagen.
 
Die Kritik an Arena ging aber noch weiter: Laut Labonte habe Arena zu wenige eigene Abonnenten und sei damit von Premiere zu abhängig. Mehr als 50 Prozent der 800 000 Arena-Kunden wären nach Aussage des FRK eigentlich Premiere-Kunden, die das Arena-Paket im Netz von Kabel Deutschland zugebucht haben. [lf]

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