FRK fordert Koalition für freien Fernsehempfang

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Leipzig – Angesichts der monatlich geplanten Gebühren von Entavio und der KDG fordert der FRK eine Koalition des Mittelstandes, der Verbände, der öffentlich-rechtlichen und interessierten werbefinanzierten Rundfunksender.

„Wir benötigen eine konzertierte Interessenvertretung, um Wettbewerbsverzerrungen im Kabel- und Programmanbietermarkt abzubauen und zu verhindern,“ betonte heute Heinz-Peter Labonte, geschäftsführendes FRK-Vorstandsmitglied, anlässlich des 9. Kabelkongresses des Verbandes in Leipzig.

Der FRK werde daher als Interessenvertretung mittelständischer unabhängiger Kabelnetzbetreiber aktiv auf die Verbraucher- und Mieterschutzverbände, die deutsche Wohnungswirtschaft, die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender sowie die sonstigen Anbieter frei empfangbarer, gebührenfreier und werbefinanzierter Programme zugehen. Ziel sei es, so Labonte weiter, gemeinsam Positionen zu entwickeln, die den freien, unverschlüsselten Empfang der in dieser Qualität von Satelliten weitergeleiteten Programme ohne zusätzliche Monatsgebühr garantieren. Diese Positionen sollen in eine verstärkte Lobbyarbeit bei den Landesmedienanstalten, Regulierungs- und Kartellbehörden münden. „Wir müssen gemeinsam Verzerrungen und Fehlentwicklungen zum Schutz des Wettbewerbs und der Verbraucher zukünftig schon im Ansatz verhindern,“ forderte er abschließend. [sch]

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