FRK signalisiert Offenheit für neuen Orion-Konzern

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Lauchhammer – Weil aus der Primacom-Übernahme ein neues Konkurrenzunternehmen zu den etablierten großen Netzbetreibern entstehen würde, begrüßt der Fachverband für Runkfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) den möglichen Verkauf des Kabelnetzbetreibers.

Der FRK, der die kleinen mittelständischen Kabelnetzbetreiber unterstützt, verspricht sich davon vor allem günstigere und attraktivere Kooperationsvorschläge für seine Mitglieder. Bisher kritisiert der Kabelverband die drei großen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW
als „Netzebene 3-Monopolgesellschaften“, weil sie seinen Mitgliedern keine guten Angebote machen würden.

Diese öffentliche Ankündigung hat auch zum Hintergrund, dass der FRK in nächster Zeit vom Bundeskartellamt gehört wird und dort ein gutes Wort für Orion einlegen könnte. Das Kartellamt hat ein Entflechtungsverfahren eingeleitet, um den nichtgenehmigten Anteilserwerb von Kabel Deutschland an der Primacom zu untersuchen.
 
Die im FRK organisierten mittelständischen Kabelunternehmen sind zumeist von den Signalen und Angeboten der großen Anbieter abhängig, die sie dann in ihre Netze einspeisen. Alternativ können die Signale auch von Eutelsats Kabelkiosk und SES Astra bezogen werden. [lf]

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