Fusion französischer Kabelunternehmen genehmigt

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Brüssel – Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des französischen Kabelbetreibers Noos durch seinen Konkurrenten UPC, eine Tochter von Liberty Media, als wettbewerbsrechtlich unproblematisch genehmigt.

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Am 4. April war bei der Kommission ein Übernahmevorhaben angemeldet worden, wonach UPC Noos vom französischen Suez-Konzern erwerben will. UPC und Noos sind in Frankreich auf mehreren Märkten aktiv, u.a. beim Pay-TV, beim Kauf von Fernsehrechten, beim Internet, beim Telefon und bei der Telekommunikations-Infrastruktur. Der französische Kabelmarkt ist noch sehr schwach entwickelt, vertreten sind neben den beiden genannten Unternehmen noch France Télécom Cable und NC Numéricable (Teil des Vivendi-Konzerns). UPC steigt durch die Übernahme zur Nummer eins beim französischen Kabel-Pay-TV auf, sein Anteil auf dem Bezahlfernsehmarkt bleibt aber im Vergleich zu den führenden Pay-TV-Anbietern Canal+ und TPS gering.
 
Das Vorhaben ist vor dem Hintergrund der jüngsten Neufassung der französischen Telekommunikations- und Mediengesetzgebung zu betrachten, mit der die Tätigkeit der Kabelbetreiber erleichtert wird. Die Übernahme ist der nächste Schritt des Konsolidierungsprozesses vom März, bei dem France Telecom und Canal Plus ein Übereinkommen über die Fusion ihrer Kabel-TV-Gesellschaften getroffen haben. (pte)[fp]

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