Horizon – Erster Blick auf Video on Demand

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Bild: © soupstock - Fotolia.com
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Filme auf Abruf, also Video on Demand (VoD), sind für alle Marktteilnehmer in Deutschland noch kein lukratives Geschäftsfeld. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia bildet da keine Ausnahme. Wie aber funktioniert VoD über die neue Horizon-Box und was wird geboten?

In Hessen und Nordrhein-Westfalen bietet der Kabelnetzbetreiber Unitymedia seit dem Spätsommer erstmalig in Deutschland die Horizon-Box an. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte Baden-Württemberg hinzukommen, sollte das Kartellamt Grünes Licht zur Fusion von Unitymedia Kabel BW geben.
 
Hier wird nicht nur das lineare Fernsehen angeboten, sondern es ist auch möglich, aus einer Unitymedia-Videothek Filme auszuwählen. Zunächst betätigen wir auf der Fernbedienung den Knopf mit der Aufschrift „Videothek“. Sogleich werden wir mit einem in der oberen Bildlaufleiste erscheinenden Videothek-Werbefilm beschallt, der uns auf die Highlights, die es jetzt in der Horizon-Videothek gibt, aufmerksam machen will. Wer es bis hierher geschafft hat, braucht wohl kaum so lautstarke Überzeugungsarbeit einer Videothek, aber vielleicht soll es auch nur die Auswahl erleichtern.

Daneben erscheinen in der oberen Bildlaufleiste einzelne Cover von zum Teil aktuellen und zum größeren Teil weniger aktuellen Videothek-Filmen, die es bei Horizon derzeit auszuwählen gibt. In der unteren Bildlaufleiste hat man die Wahl zwischen „Alle Videos“, „TV-Archiv“ und „Meist geschaut“. Wir sind neugierig. Was wird denn wohl am meisten derzeit geschaut? Wieder öffnen sich – diesmal ohne Werbebeschallung – zwei Bildlaufleisten mit diversen Filmcovern. Darauf sind Filme wie „3096 Tage“, „Broken City“ oder auch „Iron Man 3“ zu sehen, die in HD 5,99 Euro pro Film für zwei Tage Mietdauer kosten sollen.
 
Interessant, das sind also die meist geschauten Filme der Horizon-Zuschauer. Es sind zu viele, um sich ein wirkliches Bild machen zu können. Anders gesagt: Es scheint wohl eher eine Auswahl darzustellen, damit man sich nicht verliert, wenn man durch alle Filme durchklickt. Wir wählen „Iron Man 3“ in hochauflösendem HDTV, um uns zunächst mal den Trailer anzuschauen. Wir warten. Ganze sechs Sekunden vergehen, dann erscheint endlich das Trailer-Fenster. Nach weiteren zwei Sekunden geht dann endlich der Film-Spot los. Sicherlich ist auch diese Verzögerung wie bei den Umschaltzeiten gesehen, nicht mehr zeitgemäß und bei einer leistungsstarken Box im Jahre 2013 auch überdurchschnittlich lang.
 
Wir gehen im Menü zurück und auf „Alle Filme“. Wie viele Filme hier lagern, sieht der Nutzer auf der ersten Blick nicht, aber es gibt auch hier Kategorien. Das Stöbern durch das Horizon-Archiv und wie es aufgebaut ist, scheint Zeit zu brauchen.
 
DF wird die Leser in Folge über die neuen Funktionen der Horizon Box in einfachen Praxis-Tests informiert halten. Dabei müssen sich die Erfahrungen mit denen anderer Benutzer nicht zwingend decken, erleichtern aber das Verständnis für diese neuartige Set-Top-Box, die herkömmliches Fernsehen mit Unitymedia-Videothek und weiteren Diensten verknüpfen soll.
 
Teil 1: Horizon – „BITTE WARTEN…“
Teil 2: Es gibt Horizon-Geräte, die funktionieren
Teil 3: Horizon – Eine neue Videothek? 
Teil 4: Horizon – Abendliches Zapping
 
Zur Homepage von Unitymedia [th]

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